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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Kartellklage: US-Regierung verklagt Apple, Macmillan und Co.
12.04.2012 Die US-Regierung hat am Mittwoch eine Kartellklage gegen Apple und mehrere große Verlagshäuser eingereicht. Der Vorwurf: Apple soll gemeinsam mit den Verlagshäusern ein Komplott eingegangen sein, um um die EBook-Preise in die Höhe zu treiben und damit den Wettbewerb zu behindern. Unter den Angeklagten befindet sich auch die deutsche Verlagsgruppe Holtzbrinck mit ihrem US-Ableger Macmillan .
Der Klageerhebung seien monatelange Gespräche mit dem US-Justizministerium vorausgegangen. Nach sorgfältiger Abwägung sei man bei Macmillan aber zu dem Schluss gekommen, dass diese Bedingungen Amazon erlaubt hätten, seine Monopolstellung wieder einzunehmen, die es aufgebaut hatte, bevor Macmillan sein Geschäftsmodell änderte.
Mit ihren illegalen Absprachen hätten die Angeklagten auf den Erfolg des Internetversandhauses Amazon reagiert, heißt es laut Handelsblatt in der Klageschrift. Des weiteren sollen die Absprachen der Beteiligten laut Anklage den Zweck gehabt haben, "den Preiskampf beim Verkauf von E-Books zu begrenzen" Diese illegalen Absprachen sollen in dem Zeitraum stattgefunden haben, als Apple die Vorstellung des iPad vorbereitet wurde.
