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Ebook-Preisabsprachen: Apple trägt Niederlage gegen Amazon davon

07.11.2012 Onlineshop Amazon   darf künftig E-Books zwei Jahre lang günstiger anbieten als Konkurrent Apple  . Das ist der Vorschlag zur Reue, den Apple und fünf Verlage unterbreitet haben, mit denen der Elektronikriese unzulässige Preisabsprachen getroffen hatte.

Die Wirtschaftswoche   berichtet: Der Itunes-Erfinder hatte mit den Verlagen elektronische Bücher zum Festpreis angeboten. Dabei hatte Apple es zur Bedingung gemacht, dass Amazon die Titel keinesfalls günstiger anbieten darf. Diese unzulässigen Absprachen (an denen Apple dank 30prozentiger Umsatzprovision gut verdiente) riefen die EU-Wettbewerbshüter auf den Plan. Apple unterbreitete daher gemeinsam mit vier der fünf involvierten Verlage den Vorschlag, Amazon befristet den günstigeren Vertrieb zu erlauben.

Involviert in die Preisabsprachen waren die Verlage Macmillan   (vom deutschen Holtzbrinck-Verlag  ), Simon & Schuster  , HarperCollins  , Hachette Livre   und Penguin  . Penguin will als einziger Beteiligter den Vorschlag, der Amazon zwei Jahre Preisvorsprung einräumt, nicht mittragen.
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