Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Die Zukunft der Digitalagenturen 2026ff Zum Online-Dossier
Welche Geschäftsmodelle sichern in KI-Zeiten Digitalagenturen das Überleben? Wie geht es den deutschsprachigen Agenturen wirklich? Die wichtigsten Analysen und Marktstudien für Agenturen:
Zum Online-Dossier
Tracking

Wie Mozilla Werbetracker verwirren will

04.07.2019 Bei dem Experiment 'Track This' können sich Nutzer Fake-Profile zulegen und Tracking-Dienste mit falschen Informationen füttern.

Persönlichkeitsprofil "Prepper". (Bild: Mozilla)
Bild: Mozilla
Persönlichkeitsprofil "Prepper".
Mozilla will Werbetracker mit dem Experiment Track This in die Irre führen. "Haben Sie das Gefühl, dass die Werbung im Internet Sie zu gut kennt?", fragt Mozilla auf der Website Trackthis   die Nutzer. Wer so empfindet, kann via 'Track This' Tracking-Dienste mit falschen Informationen füttern. Das Tool öffnet dann passend zum ausgewählten Profil 100 Tabs gleichzeitig und gaukelt Werbetrackern falsche Identitäten vor.

Die Nutzer haben die Wahl zwischen vier Profilen: "Hyperbeast" etwa spielt Werbetreibenden ein obsessives Interesse an Streetwear und aktueller Musik vor. Auch ein Prepper, der sich auf den Weltuntergang vorbereitet, steht zur Auswahl. Ebenso ein Influencer-Profil mit Links zu Hautpflege und Meditations-Apps. Der Tracking-Blocker funktioniert nicht nur mit Firefox, sondern auch anderen Browsern. Voraussetzung: Es sind keine anderen Werbe- und Trackingblocker eingesetzt.

Das Tool ist eine von mehrere Maßnahmen, die Mozilla angekündigt hat, um die Privatsphäre der Nutzer besser zu schützen. "Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, dass auf fast jeder einzelnen Website, die Sie besuchen, Daten über Sie an Dutzende oder sogar Hunderte von Unternehmen übertragen wurden, und zwar so, dass die Website zusätzliche $0,0000008 pro Anzeige verdienen könnte.", schreibt die Internet-Stiftung Mozilla in ihrem Blog  . Sie bezieht sich dabei auf die Studie "Online Tracking and Publishers' Revenues"   der Carnegie Mellon University. Mozilla bezeichnet die Ergebnisse als "Wake-up Call": "Der Status quo der allgegenwärtigen Datenerfassung im Dienste des Ad-Targeting ist unhaltbar." Deshalb habe man sich zum Handeln entschlossen.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Verwandte Beiträge zu diesem Beitrag
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: