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Immer erreichbar, immer online: Smartphone-Nutzung steigt

18.03.2016 Eine aktuelle Studie zeigt: Die Smartphone-Nutzung in Deutschland intensiviert sich zunehmend; nahezu alle Smartphone-Anwendungen werden aktuell häufiger genutzt als noch im Juli 2015.

 (Bild: Snapchat)
Bild: Snapchat
Vier von fünf Smartphone-Nutzern (82 Prozent, Anstieg um elf Prozentpunkte) nutzen mittlerweile Messaging-Dienste wie WhatsApp   zur Kommunikation. Auch der Spieltrieb wird häufiger und von jedem Zweiten (51 Prozent, +elf Prozentpunkte) auf dem Smartphone ausgelebt. Ebenfalls häufiger wird auch im Internet gesurft (88 Prozent, +fünf Prozentpunkte). Dies ist das Ergebnis der Studie Mobile Trend Report   des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 2.000 Smartphone-Besitzer befragt wurden.

In Sachen Nutzungshäufigkeit von Video-Streaming-Diensten liegen die Besitzer von Apple   an der Spitze: Zehn Prozent von ihnen nutzen diese Services bereits auf ihrem Smartphone, 37 Prozent zumindest wöchentlich. Ähnlich aktiv sind Besitzer eines HTC  , auch hier nutzen 10 Prozent täglich Services wie Youtube   oder Netflix   und 32 Prozent wöchentlich. Weniger Video-Streaming betreiben Besitzer eines Samsung   (6 Prozent täglich, 28 Prozent wöchentlich) auf ihrem Gerät, genauso viele beziehungsweise wenige wie bei Sony   Mobile (6 Prozent täglich, 29 Prozent wöchentlich).

Die zweimal im Jahr erscheinende Studie zeigt ebenfalls, wie sich die Präferenzen für zukünftige Tarife bei den Smartphone-Nutzern in Deutschland entwickeln: Die Höhe des Inklusiv-Datenvolumens sowie Telefonie-Flatrates in alle Netze sind die bedeutendsten Tarifbestandteile bei einem neuen Mobilfunkangebot. 58 Prozent halten eine entsprechende Höhe des Inklusiv-Datenvolumens für die mobile Internetnutzung für mindestens sehr wichtig, fast genauso viele eine Flatrate in alle Mobilfunknetze (57 Prozent) oder ins Festnetz (57 Prozent). Nur von wenigen Smartphone-Nutzern werden Zusatzleistungen als wichtig erachtet, wie beispielsweise Entertainment-Pakete (7 Prozent) und zusätzliche Festnetz-Rufnummern (10 Prozent).

Ein ambivalentes Bild ergibt sich bei der Wichtigkeit von SMS-Flatrates. So sind diese für einen Großteil weniger wichtig beziehungsweise unwichtig (46 Prozent), haben aber für einen nicht unerheblichen Anteil auch noch eine äußerst wichtige Bedeutung (29 Prozent).
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