Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Die wichtigsten Trends im E-Payment

18.06.2009 Bereits seit anderthalb Jahrzehnten werden Zahlungen über das Internet abgewickelt. Doch noch heute nehmen beim E-Payment die klassischen Zahlungsmittel wie Nachnahme, Vorkasse, Lastschrift und Kreditkarte mit mehr als 90 Prozent den Löwenanteil unter den Online-Transaktionen ein. Es zeichnen sich allerdings einige Innovationen ab, die den Markt durcheinanderwirbeln.

 (Bild: G. Müller/ Pixelio.de)
Bild: G. Müller/ PIXELIO.de
Der Bundesverband der Dienstleister für Online-Anbieter BDOA e.V.  ) stellt auf der IT Profits   in Berlin die wichtigsten Trends im Payment-Bereich vor:
  1. Unter den Inkasso- und Billing-Verfahren haben sich Zahlungs-Akkumulatoren wie ClickandBuy   inzwischen fest im Markt etabliert. Kleinere Beträge werden von den Anbietern zu größeren Summen zusammengefasst und dem Händler in einem Betrag ausgezahlt. Da die einzelnen Transaktionen damit wesentlich wirtschaftlicher gestaltet werden können, bietet das Verfahren vor allem im Bereich des Micropayment deutliche Vorteile.

  2. Im Trend liegen auch Verfahren der Online-Überweisung wie zum Beispiel Sofortüberweisung.de. Wie der Name vermuten lässt, erfolgt die Überweisung sofort. Das Geld wird zwar nicht unmittelbar auf dem Konto des Händlers verbucht, dieser erhält aber eine Bestätigung, dass die Zahlung erfolgt ist. Dieses Bezahlsystem ist sicher und kostengünstig, zudem ist es für den Kunden leicht zu handhaben und funktioniert ohne Neuanmeldung. Gleichzeitig hat es aber auch den gravierenden Nachteil, dass der Kunde auf einer bankfremden Seite PIN und TAN eingeben muss und damit gegen die mit seiner Hausbank getroffene Vereinbarung für das Online-Banking verstößt. Rechtlich gesehen befindet sich dieses aus Abwicklungssicht attraktive Zahlverfahren deshalb gegenwärtig noch in einer Grauzone.

  3. Eine weitere Möglichkeit sind Kreditkarten, die nicht nachträglich abgerechnet werden, sondern auf Guthabenbasis funktionieren. Diese sogenannten Prepaid- oder Wertkarten sind für Erwachsene mit negativen Schufa-Einträgen oder für Kinder und Jugendliche interessant, die aufgrund ihres Alters noch keine echte Kreditkarte erhalten würden. Auch sicherheitsbewusste Internetbenutzer schätzen bei den Guthabenkarten den fehlenden Kreditrahmen sowie das teilanonyme Zahlungsverfahren. Verwendung finden derartige Karten zunehmend bei Co-Branding-Aktionen, wo sie in Form von Vouchern als Marketingmittel eingesetzt werden.

  4. Bei den MobilePayment-Verfahren ist kürzlich mit Mpass ein neuer Anbieter hinzugekommen. Über Mpass  , ein gemeinsamer Dienst von Vodafone   und O2  , können alle Handy-Besitzer mobil bezahlen, die bei einem deutschen Mobilfunkanbieter als Kunde registriert sind und ein deutsches Girokonto besitzen. Dieses sogenannte MobilePayment-Verfahren verbindet den klassischen Lastschrifteinzug mit einer SMS-Bestätigung. Bei der Kaufabwicklung muss der Kunde seine Mobilfunknummer sowie ein Passwort eingeben. Im Anschluss erhält er eine SMS, die er bestätigt. Danach wird der Betrag per Lastschrift von seinem Konto abgebucht.
Die bisher als "elektronisches Geld" bekannten Verfahren sind dagegen weder allgemein einsetzbar noch austauschbar, teilweise fallen bei ihrer Nutzung sogar Gebühren an. Deswegen führen sie nach Auffassung des BDOA e.V. auf einen Irrweg. "Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte neben gepresstem Metall und bedrucktem Papier endlich auch Tokens als Bargeld emittieren", so das BDOA-Plädoyer. "Der ubiquitäre Anspruch des Bargelds kann allein von der EZB glaubhaft vertreten werden."
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema:

LOXXESS AG

Die LOXXESS AG ist ein spezialisierter Logistikdienstleister mit Schwerpunkt auf komplexe Outsourcing-Projekte in Industrie und Handel. Das mittelständische, familiengeführte Unternehmen entwickelt für seine Kunden maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Kontraktlogistik, Value-Added-Services und Fulfillment.

Unternehmensprofil ansehen