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Beweglichkeit statt Technik

04.05.2018 Wer im immer härter werden ECommerce-Wettbewerb bestehen will, muss sich für eine glasklare IT-Strategie entscheiden und diese konsequent umsetzen. Dabei hilft es, seine Ziele vor Augen zu haben. Einem Händler geht es meist um Kundengewinnung und nicht um die Programmierarbeit.

Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Bild: Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst
Die Zeit der größten Euphorie ist im Onlinehandel verflogen. Nachdem in den vergangenen Jahren gefühlt jede Woche ein neues ECommerce-Segment erobert, ein neuer Category-Killer erfunden und ein weiterer Händler den No-Line-Commerce für sich entdeckt hat, ist die Branche pragmatischer geworden. Lösungen mit günstigem Kosten-/Nutzen-Verhältnis müssen her, die Marge muss stimmen, der Shop endlich Geld abwerfen.

Wohl auch diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass Technologieführer wie Amazon, Otto (mit Collins) oder Zalando ihre ECommerce-Systeme als Plattform für andere Händler, Marken und Hersteller anbieten. Dahinter steckt auch die Erkenntnis: Spitzentechnologie lässt sich nur finanzieren, wenn die Zahl der Geschäftsvorfälle hoch genug ist. Die Software muss (auch) zum Geschäftszweck werden, damit sie sich rechnet.

Alles spricht für Plattformen

Für kleinere Händler ist es daher folgerichtig, für sich selbst eine Architektur zu nutzen, die verteilte Prozesse erlaubt. So lassen sich leicht Netzwerke bilden, fremde Plattformen und Services einbinden und neue Absatz-Chancen nutzen.

Man mag einwenden, dass der Händler dadurch in eine gefährliche Abhängigkeit zu den Technologieanbietern gerät. Allerdings: Die Paradedisziplin eines Händlers ist weder (im Onlinehandel) die Computer- noch (im Stationärhandel) die Immobilientechnik. Entscheidend ist der Kontakt zum Kunden und die Fähigkeit, ihn zu begeistern. Insofern ist jede Infrastruktur gut, die es dem Händler erlaubt, dem Kunden schnell und flink zu folgen.
Thema:

IT-Architektur: Diese Prozesse stellen die Weichen für den Shop-Erfolg

Digitale Transformation ist eine mühselige Arbeit: Das komplette Unternehmen muss umgebaut werden, kein Stein bleibt auf dem anderen. Das gilt auch für die IT-Infrastruktur. iBusiness zeigt, worauf Sie achten müssen, damit später alle Geschäftsprozesse reibungslos ineinander greifen.

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Gelungene Architektur sorgt nicht nur für spannungsreiche Fassaden, sondern auch für erfolgreiche Geschäftsprozesse - zumindest wenn es sich um IT-Architektur handelt.. (Bild: Dmitri Popov / Unsplash)
Bild: Dmitri Popov / Unsplash
Gelungene Architektur sorgt nicht nur für spannungsreiche Fassaden, sondern auch für erfolgreiche Geschäftsprozesse - zumindest wenn es sich um IT-Architektur handelt..

Kommentar von Dominik Grollmann

Beweglichkeit statt Technik

Wer im immer härter werden ECommerce-Wettbewerb bestehen will, muss sich für eine glasklare IT-Strategie entscheiden und diese konsequent umsetzen. Dabei hilft es, seine Ziele vor Augen zu haben. Einem Händler geht es meist um Kundengewinnung und nicht um die Programmierarbeit.

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Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
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