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Technology-Watch: Sensor-Evolution

26.03.2015 Sensoren werden immer billiger und können immer mehr - ein kräftiger Motor für das Internet der Dinge: Für immer geringere Kosten kann man immer mehr Gegenstände sowohl ans Web anschließen und sie riechen, fühlen und sehen lehren.

Kosten im Centbereich: Aufklebbare Sensoren binden Flaschen ans Internet of Things an (Bild: thinfilms)
Bild: thinfilms
Kosten im Centbereich: Aufklebbare Sensoren binden Flaschen ans Internet of Things an

Das norwegische Unternehmen Thinfilms   hat unlängst einen aufklebbaren Sensor vorgestellt, der an ein angeschlossenes Endgerät meldet, ob eine Flasche geöffnet wurde. In Lagerhaltung und Logistik ließen sich damit beispielsweise Nachschub-Bedarf und Unversehrtheit von Spirituosen digital erfassen. Das Produkt Smart Bottle kostet nach Herstellerangaben nur wenige Cent.

Einen Geruchssensor hat das Schweizer Unternehmen Sensirion vorgestellt - er kann Substanzen, wie etwa verschiedene Getränkesorten, voneinander unterscheiden. Der Sensor könnte damit etwa Belüftungen in einem Smart Home steuern, Luftverschmutzungen erfassen und soll auch auf dem Gebiet der Diagnostik für EHealth-Anwendungen spannend sein, verspricht der Hersteller. Vor allem zeigt er: Sensoren können inzwischen nahezu alles, was menschliche Sinne können. Die immer besseren Fotochips in Handys, die zunehmend Kameras überflüssig machen, veranschaulichen dies schon lange am Mainstream-Produkt Handy.

Dank dieser Evolution der Sensoren müssen keine großen Investitionen vorgenommen werden, um ein Smart Home zu besitzen: Man beklebt Gegenstände einfach mit Sensoren und macht aus ihnen fühlende Komponenten des Webs. Ambient Intelligence wird ein günstig nachrüstbares Feature.

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