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Smart Home. RWE baut offene Plattform

07.07.2015 Der angeschlagene Energiekonzern RWE   öffnet jetzt seine Heimvernetzungsplattform RWE SmartHome   für Drittanbieter.

RWE will seine Plattform als Smart-Home-Zentrale im Markt etablieren (Bild: RWE)
Bild: RWE
RWE will seine Plattform als Smart-Home-Zentrale im Markt etablieren
Als offene Plattform im Internet der Dinge sollen jetzt auch Produkte ausgewählter Hersteller integriert werden. Die Partner können ihre Geräte oder Dienstleistungen über verschiedene Schnittstellen mit geringem technischen Aufwand in das RWE SmartHome-System einbinden, verspricht der Anbieter.

Alle internetfähigen Geräte sind über eine Programmierschnittstelle direkt in RWE SmartHome integrierbar. RWE stellt den Partnern dafür ein Software-Entwicklungspaket zur Verfügung. Aktuelle Beispiele für dieses Partnerprinzip sind Samsung   und Philips  . Weitere Partner soll folgen.

Die andere Integrations-Variante ist der Einbau eines RWE-Funkmoduls in die Geräte, sodass sie nahtlos und vollständig in die Haussteuerung eingebunden sind. Die Hersteller erhalten von RWE ein Entwicklungspaket, ein sogenanntes Device Development Kit. Kernstück ist dabei ein Chip, der unter anderem einen Funktransceiver im 868 MHz Band und einen 32 Bit Microcontroller beheimatet. Damit die Sicherheit weiter gewährleistet ist, wird die Fremdsoftware geprüft und von RWE zertifiziert. Auf IPv6 basierend erfolgt eine stabile Datenübertragung mit bis zu 100kbits/s bei gewohnt hohem
Sicherheitsstandard.

RWE SmartHome soll sich herstellerübergreifend zum Wohnassistenten für alle Geräte im ganzen Haus entwickeln. Kooperationen bestehen bereits mit Premium-Herstellern wie Buderus   (Heizungssteuerung), Miele   (Haushaltsgeräte), Philips hue   (LED-Farblichtsteuerung per App) und Samsung (Innen- und Außenkameras).
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