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Prognose 2016: E-Commerce soll um 10 Milliarden Euro wachsen
24.02.2016 Im laufenden Jahr soll der E-Commerce in Deutschland noch einmal deutlich wachsen. Von einem Plus von 10 Milliarden Euro geht Retailmenot auf Basis einer umfassenden Marktanalyse aus.
Unterm Strich machte der Online-Handel im vergangenen Jahr fast zwölf Prozent (11,6 Prozent) des deutschen Gesamthandelsvolumens aus - damit wurde 2015 rund jeder neunte Euro online erwirtschaftet, dieses Jahr soll es jeder achte (13,5 Prozent) und 2017 bereits jeder siebte sein (15,2 Prozent). Im internationalen Vergleich verzeichnete der deutsche Online-Handel mit rund 23 Prozent das stärkste Umsatzwachstum unter den betrachteten Märkten (EU-Schnitt: 18,6 Prozent). Insgesamt wird erwartet, dass der deutsche Einzelhandel 2016 ein leichtes Umsatzplus von 1,7 Prozent erwirtschaftet, bei leicht rückläufigem Einnahmen aus dem stationären Handel (-1,7 Prozent).
MCommerce-Einnahmen 2015 verdoppelt
Im vergangenen Jahr bescherte der mobile Handel Einzelhändlern Umsätze in Höhe von 14,6 Milliarden Euro. Er verdoppelte sich gegenüber 2014 (+103,1 Prozent). Anders ausgedrückt, wurde somit bereits mehr als jeder vierte Euro im E-Commerce (27,7 Prozent) über ein Smartphone oder Tablet umgesetzt - in diesem Jahr soll es sogar jeder dritte werden (34,0 Prozent). Denn auch 2016 gehen die Experten von einem deutlichen Anstieg der Einnahmen aus mobilen Kanälen aus: 21,2 Milliarden Euro Umsatz und damit ein Wachstum um 45,2 Prozent werden für das laufende Jahr prognostiziert, wobei 11,9 Milliarden (+39,5 Prozent) auf Smartphones und 9,3 Milliarden auf Tablets entfallen werden (+53,2 Prozent).Die internationale Studie wurde von RetailMeNot in Zusammenarbeit mit dem Centre for Retail Research in zehn Ländern, darunter Deutschland, im Januar 2016 durchgeführt. Diese beinhaltet umfangreiche statistische Analysen, Auswertung von Handelsstatistiken und -prognosen, Telefoninterviews mit führenden Händlern sowie eine repräsentative Bevölkerungsbefragungen, darunter 1.000 deutsche Verbraucher. Gemäß OEZD-Methodologie umfasst "Einzelhandel" im Rahmen dieses Reports den Verkauf von Handelsgütern an Endverbraucher über Ladengeschäfte und das Internet unter Ausnahme von Gastronomie, Kraftfahrzeugen, Benzin und Treibstoffen, Eintrittskarten, Reisen, Versicherungen sowie Bank- und Kreditprodukten.
