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IT-Service- und Beratermarkt wächst und gedeiht

26.06.2015 Der IT-Dienstleistungsmarkt in Deutschland entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 überaus positiv. 33,3 Milliarden Euro haben die von Lünendonk befragten 100 in Deutschland operierenden IT-Beratungs- und IT-Service-Unternehmen 2014 erwirtschaftet.

 (Bild: Phil and Pam Gradwell/Flickr)
Bild: Phil and Pam Gradwell/Flickr
Bild: Phil and Pam Gradwell/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Knapp 4 Milliarden Euro davon resultieren aus dem Auslandsgeschäft. Die nähere Betrachtung des Marktsektors zeigt, dass sich die einzelnen Marktsegmente und Geschäftsmodelle sehr unterschiedlich entwickeln. Während die auf das IT-Projektgeschäft ausgerichteten IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen 2014 im Durchschnitt um 6,9 Prozent gewachsen sind, konnten die Anbieter mit Schwerpunkt auf dem Betrieb von Applikationen und IT-Infrastruktur nur um durchschnittlich 0,4 Prozent zulegen. Das sind erste Ergebnisse der aktuellen Lünendonk-Studie Führende IT-Beratungs- und IT-Service-Unternehmen in Deutschland - mit Sonderkapitel zu Business Innovation/Transformation Partnern (BITP) zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser .

Die vollen Auftragsbücher der IT-Beratungen - getrieben durch den Handlungsdruck der Kunden, die digitale Transformation zügig zu gestalten - erlauben ihnen einen sehr optimistischen Blick in die Zukunft. Für das laufende Jahr 2015 rechnen die befragten IT-Beratungen mit einem noch stärkeren Umsatzplus von 8,6 Prozent im statistischen Mittel. 2016 werden sogar durchschnittlich 10,6 Prozent angestrebt.

Dagegen ist das Marktumfeld der IT-Service-Unternehmen von diversen Faktoren getrübt. Industrialisierung und Automatisierung im Betrieb von Applikationen und Rechenzentren verbessern zwar grundsätzlich die Qualität der IT-Leistungserbringung sowie die Unterstützung der Business-Prozesse mit hochverfügbaren und flexiblen IT-Prozessen. Aufgrund der hohen Ähnlichkeit und Vergleichbarkeit der Leistungen wird IT dadurch aber auch günstiger in der Bereitstellung, was sich negativ auf die Service-Preise auswirkt. Die Verlagerung von IT-Leistungen, wie Test-Services, Softwareentwicklung oder Applikationsbetrieb, in Near- und Offshore-Standorte erhöht zusätzlich den Druck auf die Preise in Deutschland. Folglich nimmt die Verhandlungsmacht der Kunden zu, der Wettbewerbsdruck steigt weiter.

Dennoch gehen die von Lünendonk befragten IT-Service-Unternehmen für das laufende Jahr 2015 von einer besseren Geschäftsentwicklung als 2014 aus; sie rechnen mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 3,7 Prozent. Für 2016 erwarten sie eine durchschnittliche Steigerung auf gleichem Niveau

(Autor: Sebastian Halm )

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