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Paid-Search-Flaute: Der SEA-Boom ist vorüber

01.02.2016 Das Wachstum im Bereich Paid Search verlangsamt sich in Europa erheblich: Wie der aktuelle Adobe Digital Index (ADI): Q4 2015 Digital Advertising Report   ergibt, verringerten sich die Ausgaben im vergangenen Jahr um zwölf Prozentpunkte auf nur noch fünf Prozent Wachstum.

 (Bild: William Iven/Pixabay)
Bild: William Iven/Pixabay
Etwas moderater fallen die Rückgänge des Paid Search Spend weltweit (minus neun Prozentpunkte auf drei Prozent Wachstum) und in den USA aus (minus zwei Prozentpunkte auf drei Prozent). Einen immer größer werdenden Teil zum "Search-Kuchen" trägt mittlerweile Mobile bei: So macht der Mobile Search Spend laut ADI weltweit 37 Prozent der Ausgaben im Search aus (plus 23 Prozent innerhalb eines Jahres). Treiber beim Mobile Search Spend sind dabei mit 51 Prozent Wachstum Smartphones, der Mobile Search Spend von Tablets ging in der gleichen Zeit um neun Prozent zurück.

Weitere Ergebnisse im Überblick:

  • Der Google Paid Search Spend konnte in den USA weiter zulegen und wuchs um vier Prozent in Q4 2015 (2014: drei Prozent), in Europa verringerte sich das Wachstum des Google Paid Search Spend dagegen von zwölf auf acht Prozent.

  • Im Bereich Display Advertising legte die Click-through-Rate (CTR) von Ads bei Google   und Facebook   im Weihnachtsgeschäft signifikant zu: So stieg die CTR bei Google vom dritten zum vierten Quartal 2015 um 219 Prozent, Facebook verzeichnete ein Plus von 77 Prozent. Das Wachstum im Jahresverlauf bei der CTR beträgt bei Google plus 27 Prozent und bei Facebook plus 36 Prozent.

Insbesondere Programmatic Advertising, das Targeting auf Userprofile und Re-Marketing machen dem Suchgeschäft zunehmend Konkurrenz.

Für den Adobe Digital Index (ADI) wurden im vergangenen Jahr weltweit mehr als 400 Milliarden digitale Ad Impressions unter anderem auf den Search und Social Plattformen Google, Facebook und Yahoo untersucht sowie branchenübergreifend die Konsumentenaktivitäten auf über 4.000 Brand-Seiten ausgewertet.
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