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Drohnen gegen Hundekot: Watchdog und Patroldog halten Gehweg sauber

24.03.2017 Tinki.de, eine Vergleichsseite für Hundeliebhaber hat gemeinsam mit Space53, dem internationalen Drohnentestzentrum, zwei Dogdrones entwickelt, die das Hundekot-Problem bekämpfen sollen. Die zwei Dogdrones - Watchdog 1 (WD1) und Patroldog 1 (PD1) kombinieren Drohnentechnologie - zu Luft und Lande.

 (Bild: Shane Perry)
Bild: Shane Perry
Die beiden unabhängigen Roboterdrohnen Watchdog und Patroldog arbeiten zusammen um Hundekot zu erkennen und aufzuräumen. "Watchdog ist eine Drohne die aus der Luft überwacht und mittels GPS Patroldog steuert", erklärt Marc Sandelowsky ‘Marc Sandelowsky’ in Expertenprofilen nachschlagen von Space53 zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . Die Flugdrohne ist mit Kamera und Wärmebildtechnik ausgerüstet. "Technologie die bisher benutzt wurde um beispielsweise Rehkitze anhand ihrer Körpertemperatur in Grasfeldern aufzuspüren und vor Mähdreschern zu retten. Die gleiche Technologie benutzen wir mit Watchdog um Hundekot mithilfe einer Heatmap zu orten und anschließend mit der Bodendrohne Patroldog aufzuräumen."

Hundekot auch Ärgernis für Hundebesitzer

Die Idee für die Dogdrones entstand als sich beide Gerben Lievers ‘Gerben Lievers’ in Expertenprofilen nachschlagen und Marc Sandelowsky sich zu Beginn des Jahres bei einer Veranstaltung für Unternehmer aus Twente begegneten. Lievers und Sandelowsky kannten einander nicht, aber kamen ins Gespräch über die Hundebranche und die neusten Entwicklungen im Drohnenbusiness. Lievers: "Wir haben über die Einsatzmöglichkeiten und innovativen Lösungen gesprochen, die durch die Nutzung von Drohnen erst möglich gemacht werden und kamen schnell auf ein großes Problem in Deutschland. Hundekot." Laut Lievers ist Hundekot ein vielbesprochenes Thema auf Tinki.de zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , einer deutschen Vergleichsseite für Hundeprodukte.

Prototypen werden im Living Lab Twente getestet

Lievers und Sandelowsky arbeiten seit Anfang des Jahres an den ersten Prototypen von Watchdog 1 und Patroldog 1. Noch funktionieren sie allerdings nicht perfekt, geben die beiden Unternehmer zu. "Vor allem Patroldog (die Bodendrohne) hat bisher noch zu wenig Kapazität um große Mengen Hundekot aufzuräumen. Wir wollen in der Zukunft größere Modelle entwickeln und nach Möglichkeiten suchen Hundekot zu recyclen. Es geht schließlich um 500 Millionen Kilo Hundekot pro Jahr."

Hunde- und Drohnenliebhaber als Testpiloten gesucht

Um die Massen an Hundekot aufzuräumen wollen Space53 und Tinki.de zunächst einen Aufruf unter Hunde- und Drohnenliebhabern starten. "Wir haben die Technik und die Ausbildungsmöglichkeiten. Die Herausforderung ist es Menschen zu finden, die zum Erfolg der Idee beitragen wollen", sagen Sandelowsky und Lievers. Space53 und Tinki.de bieten Interessierten darum die Möglichkeit sich als Testpilot für die Dogdrones anzumelden. "Wir wollen testen ob wir uns mit einem Netzwerk von Liebhabern und Freiwilligen dieser Herausforderung in ganz Deutschland stellen können." Wer sich jetzt schon als Pilot für die Dogdrones anmelden will, kann das auf Tinki.de/dogdrones machen.
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