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Plattform Industrie 4.0 vor dem Aus

19.02.2015 Zu wenig vorangetrieben, nichts Konkretes - mit anderen Worten: In Sachen Industrie 4.0 ist hierzulande bisher nichts passiert. Die Folge: Die Plattform Industrie 4.0  , getragen von Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI)  , Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)   und Bitkom  , soll in einer neuen Dialogplattform Industrie 4.0 unter der Aufsicht des Wirtschaftsministeriums aufgehen.

 (Bild: Patty Jansen, Pixabay)
Bild: Patty Jansen, Pixabay
2013 ging die Plattform Industrie 4.0 öffentlichkeitswirksam am Start. Mit dem Auftreten des amerikanischen Pedants, dem Industrial Internet Consortium (IIC), wurden Stimmen laut, die der Plattform vorwarfen, nichts Konkretes auf die Beine zu stellen.

Reinhard Clemens , CEO von T-Systems  , erklärte auf der VDI-Tagung Industrie 4.0 Ende Januar 2015: "Im Wesentlichen haben wir nichts hinbekommen, um uns pragmatisch schnell auf Standards zu einigen. Das IIC kommt pragmatisch voran, dort wird nicht großartig standardisiert, sondern es werden Quasi-Standards gesetzt. Unsere Gründlichkeit könnte zur Bedrohung für uns werden. Am Ende gewinnt vielleicht nicht der Beste, sondern der Schnellste."

Gestern ist nun die neue Industrie 4.0-Initative, Industrial Data Space    gestartet. Die Fraunhofer-Gesellschaft    und Partner aus der Industrie haben mit Unterstützung der Bundesministerien für Bildung und Forschung, für Wirtschaft und Energie, für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie des Innenministeriums das gemeinsame Projekt gestartet, "um einen international offenen Datenraum für die Wirtschaft zu schaffen", wie es heißt.
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