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Oh, Mann! Wem Mitarbeiter fehlen, der sollte leise weinen
Bild: Dominik Grollmann

Oh, Mann! Wem Mitarbeiter fehlen, der sollte leise weinen

Keine Fachkräfte? Vielleicht sollten die Interaktiv-Branche ein wenig attraktiver für Frauen werden.

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Tags: MINT
Trackbacks / Kommentare
kein Bild hochgeladen Von: Peter-J. Bisa, TACTUM GmbH Relation Browser Zu: Oh, Mann! Wem Mitarbeiter fehlen, der sollte leise weinen 16.08.17
Schade, daß der Originaltext des Google-Mitarbeiters nicht gelesen wurde, denn der hatte einen anderen Ansatz als das gängige Schema von schwarz/weiß.
Die zitierten Statistiken sind genauso schräg und unwissenschaftlich wie die Pauschalkritik, daß Frauen weniger verdienen als Männer. Wie schön, daß man Statistiken immer wieder neu mißbrauchen kann.
Sebastian Halm Von: Sebastian Halm Expertenprofil , HighText Verlag OHG Relation Browser Zu: Oh, Mann! Wem Mitarbeiter fehlen, der sollte leise weinen 18.08.17
Lieber Herr Bisa;

sie haben Recht, James Damores Text hat in der Tat einen anderen Ansatz als schwarz/weiß nämlich Frau/Mann - aber die Komplexität und Nuancierung der Argumentation ist dieselbe: Das eine biologische Faktum ist höherwertig, das andere aus biologischen Gründen eben unterlegen und weniger kompetent.

Wenn man es schafft, das Manifest ohne dem Brechreiz nachzugeben zu Ende zu lesen (was wir hier - auch der Autor des Artikels - getan haben), nimmt aber unseres Erachtens nicht die Komplexität zu, sondern nur die Geschwindigkeit mit der sich das wirre, biologistisch-sexistische Gedankengut dieses Mannes immer wieder um die gleichen verqueren Thesen im Kreise dreht: Im Grunde werden die alten Sexismen über die Unterlegenheit der Frau nur mit neuen pseudowissenschaftlichen Behauptungen hinterlegt: Frauen sind zu weich, zu empathisch, haben keinen Ehrgeiz und haben überhaupt zu wenig 'prenatal testosterone' (jap!) - deswegen ist es notwendig, ihre zu starke Teilhabe am Berufsleben zu unterbinden, weil sonst der kollektive Erfolg in Gefahr gerät.

Bevor der Text mit einer Absage an Mitgefühl schließt ('Being emotionally unengaged helps us better reason about the facts') schafft er es, die Diskriminierenden (in Damores Diktion 'Konservative') zu den eigentlichen Opfern von Diskriminierung hochzujazzen ('conservatives are a minority that feel like they need to stay in the closet to avoid open hostility').

Leider sind die von ihnen als 'missbrauchte Statistiken' deklarierten Erkenntnisse nunmal erwiesenermaßen korrekt: Frauen verdienen weniger Geld als Männer. Wer das unangenehm findet, sllte es nicht leugnen, sondern etwas dagegen tun. Und wenn der Pokal der Unwissenschaftlichkeit verliehen wird, dann sehe ich eher Herrn Damore als Favoriten für diese Trophäe als unsere Redaktion. Das Kernargument seiner Schrift lautet: 'Ich sage nur, was man ja nicht mehr sagen darf, weil unsere Gesellschaft die Wahrheit verachtet'. Ich persönlich kann soetwas nicht lesen ohne etwas von der rechtsradikalen Argumentationslinie einer Meinungsdikatatur der 'linksversifften Journaille' darin zu erkennen.

Apropos unwissenschaftlich: Damore hat sich und andere Männer, die Gleichberechtigung als 'bad for business' sehen, übrigens inzwischen auf ein Level gestellt mit 'Homosexuellen im Amerika der 50er Jahre' (siehe hier: https://twitter.com/bendhalpern/status/898311839355990016). Als jemand, der wirklich homosexuelle enge Freunde hat und nicht imaginäre, die zur rhetorischen Selbstverteidigung aus der Tasche gezogen werden, glaube: Dieser Idiot weiß nicht mal ansatzweise wovon er spricht oder was Diskriminierung bedeutet.

Bei aller Dankbarkeit für ihren Einwurf - schlauer wird man nicht, wenn man Damores Pamphlet zu Ende liest - und bunter als schwarz/weiß wird es darin leider auch nicht. Eher mittelalterlich finster.

Grüße

Sebastian Halm, iBusiness
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