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Welche Werbeformen beim Konsumenten als vertrauenswürdig gelten
05.08.2009 Werbe-SMS, Online-Videos, Werbebanner, Newsletter oder TV-Spot? Welche Werbeformen beim Verbraucher Vertauen genießen, wollten die Marktforscher von Nielsen wissen und haben ein Ranking erstellt.
Weltweit vertrauen 90 Prozent der Konsumenten Empfehlungen von Bekannten, in Deutschland sind es 89 Prozent. An zweiter Stelle des Rankings liegen redaktionelle Inhalte, ihnen vertrauen 76 Prozent der Deutschen, gefolgt von Online-Konsumentenbewertungen. "Der Anstieg von usergeneriertem Content im Internet trägt dazu bei, dass sich Konsumenten noch mehr auf Mundpropaganda verlassen. Dazu bedarf es nun nicht einmal mehr des persönlichen Kontakts", erklärt Petra Kacnik, Director Nielsen Consumer Research. Auch klassische Werbung hat durchaus Relevanz, immerhin vertraut rund die Hälfte der Konsumenten dieser Form der Information. Klares Schlusslicht sind Werbe-SMS, ihnen vertrauen nur 18 Prozent der Deutschen.
Ranking: Vertrauen in Werbeformen aus Sicht deutscher Konsumenten
- Empfehlung von Bekannten (89 Prozent)
- Redaktionelle Inhalte (76 Prozent)
- Online-Konsumentenbewertungen (67 Prozent)
- Markenwebsites (57 Prozent)
- Abonnierte E-Mail-Newsletter (55 Prozent)
- Werbung in Zeitungen (51 Prozent)
- Werbung in Zeitschriften (50 Prozent)
- Marken-Sponsoring (49 Prozent)
- Radiowerbung (49 Prozent)
- TV-Werbung (48 Prozent)
- Kinowerbung (46 Prozent)
- Plakate/Außenwerbung (43 Prozent)
- Werbung in Suchmaschinen (36 Prozent)
- Online-Video-Spots (33 Prozent)
- Online-Werbebanner (25 Prozent)
- Werbe-SMS (18 Prozent)
Bei der Untersuchung identifizierten die Marktforscher auch internationale Unterschiede: So vertrauen Vietnamesen (81 Prozent) am stärksten Online-Bewertungen, gefolgt von Italienern sowie Chinesen und Franzosen. Am wenigsten verlassen sich Finnen (50 Prozent) und Argentinier (46 Prozent) auf Online-Bewertungen. Marken-Websites sind weltweit die vertrauenswürdigste Form klassischer Werbung. Weltweit vertrauen sieben von zehn Konsumenten Marken-Websites, in Deutschland sind es nur mehr 57 Prozent.
Für die Studie wurden 25.000 Internet-Nutzer in 50 Ländern befragt.
