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Mehrheit für Künstliche Intelligenz in der Polizeiarbeit

26.02.2018 92 Prozent begrüßen Maschinenintelligenz zur Bekämpfung von Finanzkriminalität, 6 von 10 Bürgern befürworten KI-Prognostik in Verbrechensprävention.

 (Bild: Siegfried Fries/ Pixelio.de)
Bild: Siegfried Fries/ PIXELIO.de
Mit künstlicher Intelligenz Verbrechen voraussagen und verhindern - in der Polizeiarbeit ist das keine Science-Fiction mehr. Und die Mehrheit der Deutschen befürwortet solch ein Szenario. Sechs von zehn Bundesbürgern (61 Prozent) finden es sinnvoll, per KI Straftaten zu prognostizieren und so eine bessere Polizeipräsenz an potenziellen Tatorten zu ermöglichen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  . Mittels KI lassen sich Straftaten wie beispielsweise Wohnungseinbrüche auf bestimmte Muster hin analysieren, wodurch Wahrscheinlichkeiten für mögliche Tatorte und Tatzeiten berechnet werden können.

Noch besser fänden es die Bundesbürger, KI bei der Bekämpfung der Finanzkriminalität einzusetzen - also etwa Muster von verdächtigen Geldflüssen zu identifizieren und damit Geldwäsche zu verhindern. Neun von Zehn (92 Prozent) finden dies sinnvoll. Knapp zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) befürworten eine intelligente Gesichtserkennung, die bei der Fahndung nach Schwerkriminellen Videoaufnahmen zum Beispiel von Bahnhöfen oder öffentlichen Plätzen analysiert.

(Grafik: Bitkom.org)
Drei von zehn Bundesbürgern (31 Prozent) fänden es zweckmäßig, wenn intelligente Roboter in der Polizeiarbeit eingesetzt würden. Quer durch alle Altersklassen halten Menschen den Einsatz von KI in der Polizeiarbeit für sinnvoll. Wichtig ist, dass in einem so sensiblen Bereich strenge Auflagen gelten und ein Missbrauch der Technologie durch engmaschige Kontrollen ausgeschlossen wird.
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