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Google-Ranking: Shop-Betreiber nutzen das Potenzial von Google Plus nicht

17.02.2012 Der Suchmaschinenspezialist Google   versucht seit geraumer Zeit, sein eigenes soziales Netzwerk Google+   zu etablieren und das hat seinen Grund. Für Google werden soziale Signale zur Berechnung der Suchmaschinen-Rankings immer wichtiger. Bloofusion    hat aber in einem Test deutscher Shops festgestellt hat, dass diese Option von den meisten Shops noch nicht ausgeschöpft.

In dem Test wurden insgesamt 4025 deutsche Online-Shops untersucht. Dabei zeigte sich, dass lediglich 5,51 Prozent der Premium-Shops (bekannte deutsche Online-Shops) und sogar nur 0,89 Prozent aller deutschen Online-Shops bereits eine Verknüpfung mit Google+ erstellt haben. Positivbeispiele sind Shops wie Titus, Conrad und Frontline, die bei einer Markensuche bei Google ("titus", "conrad" oder "frontline") einen Google+-Verweis in ihrem Suchergebnis enthalten.

Von einer Verbindung der eigenen Website mit einer Google+-Seite können Unternehmen aber auch bei AdWords profitieren. Dort gibt es eine so genannte Profilerweiterung, die man aktivieren muss. Nach der Aktivierung werden dann die +1-Signale aller Unterseiten und der Google+-Seiten gebündelt in Anzeigen dargestellt.

Wie kann man also als Unternehmen Google+ für seine eigenen Suchergebnisse nutzen? Eine Möglichkeit besteht derzeit darin, die eigene Website und eine Google+-Seite miteinander zu verbinden. Der Vorteil ist insbesondere, dass das eigene Suchergebnis bei Suchanfragen zum Markennamen mehr Raum durch einen Hinweis auf die Google+-Seite einnehmen kann. Bloofusion zeigt in dem Advisory 'Mit Google+ bessere Brand-Suchergebnisse erreichen' fünf Punkte auf, wie man die Verknüpfung einrichtet und was man darüber hinaus beachten sollte:

  1. Eine Google+-Seite für das eigene Unternehmen anlegen   und dort alle benötigten Daten eingeben, beispielsweise Beschreibungstexte, Bilder etc.

  2. In die "Info"-Sektion des Profils sollte ein Link auf die eigene Website eingebaut werden.

  3. In die eigene Website muss nun in den -Bereich ein Link wie eingebaut werden (siehe: Developers Google  ). Die 21-stellige Zahl in der URL ist dabei durch die ID der eigenen Seite zu ersetzen, die leicht aus der URL der Google+-Seite ausgelesen werden kann.

  4. Mit dem Rich Snippets Testing Tool von Google   kann durch Eingabe der URL der eigenen Startseite geprüft werden, ob Google die Verbindung erkennen kann. Bei korrekter Einbettung sollte beispielsweise ein Hinweis auf die verknüpfte Google+-Seite aufgeführt werden oder auch das Logo des Unternehmens neben dem Suchergebnis erscheinen, sofern auf der Google+-Seite ein solches hochgeladen wurde.

  5. Die Google+-Seite sollte natürlich nicht nur existieren, sondern auch regelmäßig mit relevanten, zum Unternehmen passenden Inhalten "gefüttert" werden - im Rahmen einer wohlüberlegten Social-Media-Strategie.


    "Im Vergleich zu Facebook   und Twitter ist die Reichweite von Google+ zwar noch gering, aber durch die Marktmacht Googles ist es in der Tat denkbar, dass sich das zukünftig ändern könnte. Google+ ist darüber hinaus interessant, weil es beispielsweise sehr gut in die Suchergebnisse integriert ist - anders als Facebook & Co., deren Daten Google nicht direkt einsehen kann. So kann man optische und evtl. sogar Ranking-Vorteile durch soziale Signale von Google+ erhalten", so Markus Hövener , geschäftsführender Gesellschafter und Head of SEO bei Bloofusion.
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