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Kommentar

Alle Jahre wieder gleich anders

20.07.2026 Die Aussichten sind gar nicht mal so übel, leider gibt es so viel Unkalkulierbares im Onlinehandel. Oder war es schon immer so?

iBusiness-Analyst Sebastian Halm
Nach den wilden Achterbahnjahren - erst dem pandemiebedingten Hyper-Boom, gefolgt von einer inflations- und krisengeschüttelten Konsolidierungsphase - kehrt der E-Commerce 2026 wieder auf einen stabileren Wachstumspfad zurück. Schaut zumindest so aus.

Im Onlinehandel stabilisiert sich der Markt laut HDE bei rund 96 Milliarden Euro Umsatz, doch die Spielregeln ändern sich fundamental. Und das liegt nicht nur an den von zunehmender - nennen wir es mal: Unkalkulierbarkeit geprägten Führungsstilen mächtiger Männer in den USA und Russland.

Diverse Studien belegen einen Aufstieg des "Agentic Commerce": Je nachdem wer da wann gefragt hat, sind um die 30 Prozent oder mehr der KonsumentInnen bereit, Einkäufe komplett an KI-Assistenten zu delegieren. Händler müssen ihre Daten maschinenlesbar pflegen, um für Einkaufsbots sichtbar zu bleiben. Zudem verschwimmen die Grenzen, da über die Hälfte der Kundinnen und Kunden selbst als C2C-Verkäufer aktiv ist. Gleichzeitig verlagert sich der Wettbewerb auf die Logistik: Sieben von zehn KäuferInnen wählen Shops nach dem Versandpartner aus und bevorzugen flexible Paketstationen.

Erfolg hat dieses Jahr nur, wer auf profitable KI-Integration und reibungslose Prozesse setzt. Bleibt also alles anders.
Thema: Xmas-Commerce

Checkliste Weihnachtsgeschäft: So stellen Shops die Weichen jetzt schon auf Umsatz

Lebkuchen im Oktober soll zu früh sein? Da können Shopbetreiber nur lachen: Weihnachten hat im Juli für sie schon begonnen. Eine Checkliste.

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 (Bild: Sebastian Halm/ChatGPT)
Bild: Sebastian Halm/ChatGPT

Kommentar von Sebastian Halm

Alle Jahre wieder gleich anders

Die Aussichten sind gar nicht mal so übel, leider gibt es so viel Unkalkulierbares im Onlinehandel. Oder war es schon immer so?

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iBusiness-Analyst Sebastian Halm (Timo Bierbaum)
Bild: Timo Bierbaum
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