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Online-Weihnachtsgeschäft: 10 Tipps, wie sich Shops optimal vorbereiten

13.08.2015 Für Shops ist es eigentlich schon überfällig, das Weihnachtsgeschäft anzupacken: Von Trusted Shops   kommen zehn Tipps für die Vorbereitungen darauf.

 (Bild:  SuperJet International/Flickr)
Bild: SuperJet International/Flickr
Bild:  SuperJet International/Flickr unter Creative Commons Lizenz by-sa

1. Hosting-Power vorhalten

Shopbetreiber sollten ihr System aufrüsten, damit auch sprungartig ansteigende Besucherzahlen nicht zu quälend-langen Wartezeiten führen. Der Bedarf sollte deshalb im Vorfeld ermittelt werden. Zudem kann der Provider eine Einschätzung in Bezug auf Traffic und Besucherzahlen geben. Auch nach skalierbaren Servern sollten Shopbetreiber fragen, die in der Leistung monatlich angepasst werden können, und wie es um Caching und CDN (Content Delivery Networks) steht.

2. Päckchen schnell verschicken

Immer wieder unterschätzt: der zusätzliche Logistik-Aufwand. Ist dafür genug Material vorhanden? Auch sollte man jetzt klären, welche Kapazitäten der Logistik-Partner anbieten kann.

3. Aktuelle Trends bedienen

Was sind die Top-Seller für dieses Jahr? Was sind Dauerbrenner? Diese Produkte können in eigenen "Geschenke-Ideen-Kategorien" gebündelt werden und so attraktive Bundles geschnürt werden.

4 . SEM und Texte anpassen

Schlagwörter, wie "schön", "kreativ", "lustig", "ferngesteuert" oder "unter 25 Euro" bilden die Kategorien, in denen Kunden vor Weihnachten denken. Shopbetreiber sollten dafür sorgen, dass Kunden mit diesen Suchbegriffen auf dem Shop landen und dann auch dort fündig werden. Die rote Krawatte ist nicht mehr nur "Business", "rot" und "Qualität", sondern auch "Geschenk", "Schwiegervater" und "unter 25 Euro".

5. Kundenbindung: Geschenke machen

Ein Gruß vom Weihnachtsmann als Paketbeilage sorgt für ein positives Erlebnis. Ganz egal, ob es das kleine Entspannungsbad für die Zeit nach der stressigen Geschenkesuche ist, ein kleiner Christbaumschmuck oder eine weihnachtliche Grußkarte.

6. Lager maximieren

Nicht lieferbare Artikel sind ein frustrierendes Erlebnis für den Kunden. Das darf nicht passieren. Shopbetreiber sollten dem vorbeugen - idealerweise dadurch, dass ohne Probleme immer direkt geliefert werden kann. Die Information, dass der gewünschte Artikel am 7. Januar wieder lieferbar ist, interessiert auf der Suche nach einem Geschenk nicht.

7. Retouren-Management

Eine denkbare Retouren-Strategie für Weihnachten: Besondere Rückgabe-/Umtauschbedingungen zu Weihnachten anbieten - Frist-Verlängerungen, Umtausch-Aktionen bis Ende Dezember, versandkostenfreie Nachbestellungen oder ähnliches.

8. Service, Service, Service

Alle Anfragen sollten möglichst zeitnah und immer innerhalb einer klar kommunizierten Frist beantwortet werden können. Dazu muss einerseits das Service-Team die entsprechenden Ressourcen bieten - andererseits lohnt es sich auch, die häufigsten Fragen klipp und klar im Shop zu beantworten, um den Aufwand so klein wie möglich zu halten.

9. Die Werbetrommel kräftig rühren

Trotz gesteigerter Konsumlaune bleibt es unerlässlich, für den eigenen Shop zu werben. Denn schließlich sollen die Kunden ja hier kaufen und nicht beim Wettbewerb. Shobetreiber sollten vor Weihnachten bei ihren Zielgruppen sichtbar sein - sowohl in sozialen Medien als auch auf allen anderen Kommunikations-Wegen, Produkte zeigen auf schönen Bildern in Instagram   oder Pinterest   - und die viralen Effekte nutzen.

10. … und: auch an das eigene Weihnachtsfest denken

Wie steht es um die eigenen Geschenke? Ein Verkäufer, der selbst nicht weiß, wo ihm der Kopf steht und wie er die ganzen Geschenke noch vor Weihnachten besorgen soll, wird seinen Kunden kaum ein gutes Gefühl vermitteln können. Ein zufriedener und souveräner Verkäufer dagegen sorgt immer auch für zufriedene Kunden.
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