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E-Commerce ist ein Chinese: Deutsche mit Nachholbedarf beim Online-Shopping
21.12.2011 Online-Shopping hat in Deutschland weiterhin ein erhebliches Wachstumspotenzial. Wer hierzulande im Internet einkauft, tut dies im Durchschnitt knapp dreimal pro Monat und damit deutlich seltener als Konsumenten aus dem Vereinigten Königreich (4,3 Einkäufe pro Monat) oder den USA (5,2 Einkäufe pro Monat). Am aktivsten sind allerdings die chinesischen Online-Shopper. Sie kauft im Mittel monatlich 8,4 Käufe online, wie aus einer internationalen Studie von PwC hervorgeht.
So hält es immerhin jeder dritte Befragte für einen Vorteil, gelieferte Waren auch im Geschäft vor Ort umtauschen oder zurückgeben zu können, und jeder vierte legt Wert auf die Möglichkeit, Produkte online zu kaufen, aber in der Filiale abzuholen.
Auch soziale Netzwerke spielen eine wachsende Rolle für Multi-Channel-Strategien. In China beispielsweise informieren sich bereits 40 Prozent der Online-Käufer in Gemeinschaften wie Renren oder QQ über ihre bevorzugten Marken, in den USA besucht immerhin jeder dritte Internet-Kunde auch die Seiten von Facebook , um mit Herstellern und Einzelhändlern in Kontakt zu treten. Als Einkaufsplattform spielen soziale Netzwerke hingegen bislang kaum eine Rolle - gerade einmal drei Prozent der Befragten haben schon einmal auf einer Fan- oder Freundschaftsseite bestellt und bezahlt.
Das Thema "Multichannel" ist auch Schwerpunkt im iBusiness Dossier 'Internationalisierung für Onlineshops'. Es geht heute in Druck und kann ab sofort kostenlos angefordert werden.
Für die Studie befragte PwC weltweit über 7.000 Online-Käufer in sieben Ländern. Die Umfrage fand zwischen August und September 2011 statt.
