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'Ebay.de' gegen 'Kleinanzeigen.de': Privatverkäufe steigen um 25 Prozent

19.05.2023 Der Online-Markplatz Ebay.de versuchte zuletzt wieder vermehrt private Verkäufer zu gewinnen. Mit Erfolg, wie das Unternehmen verkündet.

 (Bild: McKinsey)
Bild: McKinsey
Seit dem 1. März 2023 ist das private Verkaufen bei Ebay.de   kostenlos. Nun veröffentlicht das Unternehmen erstmals Zahlen, die belegen, dass dadurch der private Handel auf dem Online-Marktplatz angekurbelt wurde. Die Anzahl der von Privatpersonen bei Ebay.de eingestellten Artikel hat sich seit dem Wegfall der Verkaufsgebühren um mehr als ein Viertel (26 Prozent) erhöht. Ebenso ist die Anzahl der Privatpersonen, die Artikel bei Ebay.de zum Verkauf eingestellt haben, um mehr als 29 Prozent gestiegen. Zuletzt soll nach Angaben des Unternehmens auch der prozentuale Anteil der von privaten VerkäuferInnen eingestellten Artikel, die sich erfolgreich verkaufen, nicht nur stabil geblieben sein, sondern sich nach der Gebührenänderung sogar erhöht haben. Dies deutet darauf hin, dass die Änderung attraktive und relevante neue Artikel auf den deutschen Ebay-Marktplatz gebracht hat.

Hintergrund der Gebührenanpassung: Schon von geraumer Zeit hat Ebay sein vor allem im deutschsprachigen Raum erfolgreiches Kleinanzeigenportal Ebay Kleinanzeigen an die Adevinta  -Group verkauft. Seit dem 16. Mai ist dies nun auch außen sichtbar: Der Namenszusatz "Ebay" entfällt, das Portal heißt nur noch "kleinanzeigen.de  ". Mit dem Streichen der Verkaufsgebühren versuchte Ebay zuvor, viele private Kunden wieder für das eigene Angebot zu gewinnen.
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