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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Vertrauen schlägt Technologie als Produktivitätsfaktor
11.05.2026 Vertrauen entscheidet mit darüber, wie produktiv, schnell und stabil Organisationen arbeiten. Der Vertrauensindex 2026 von pilot und brand eins zeigt aber auch: Viele Unternehmen messen diesen Faktor bislang kaum.
Der Zusammenhang zur Performance ist deutlich: 93 Prozent sehen eine stärkere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, wenn zwischen Abteilungen oder Organisationen ein positives Vertrauensverhältnis besteht. 85 Prozent sagen umgekehrt, dass gestörtes Vertrauen die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.
Kommunikation bleibt die größte Lücke
Für MarketerInnen und Agenturverantwortliche ist vor allem der Dreiklang aus Vertrauen, klaren Zielen und funktionierender Kommunikation relevant. 80 Prozent der Befragten halten klare Zielsetzungen und effiziente Kommunikationswege für mindestens ebenso wichtig wie langfristige Vertrauensbeziehungen.Gleichzeitig zeigt die Studie eine Umsetzungslücke: Transparente Kommunikation, Zuverlässigkeit und Konfliktfähigkeit gelten als zentrale Vertrauensfaktoren, werden im Arbeitsalltag aber deutlich seltener erlebt. "Alle wissen, dass transparente Kommunikation Vertrauen schafft, aber kaum jemand erlebt sie konsequent", sagt Martina Vollbehr , Geschäftsführerin der Agenturgruppe pilot.
Künstliche Intelligenz spaltet das Vertrauen
Auch bei Künstlicher Intelligenz wird Vertrauen zur Managementaufgabe. 60 Prozent der Befragten nutzen Künstliche Intelligenz mindestens wöchentlich, zugleich haben nur 23 Prozent hohes Vertrauen in entsprechende Anwendungen. 21 Prozent vertrauen ihnen wenig oder gar nicht.Die Studie basiert auf einer Online-Befragung von 1.048 berufstätigen Personen in Deutschland ab 18 Jahren. Die Datenerhebung lief vom 21. Januar bis 16. März 2026 über die Newsletter-Verteiler von brand eins.
