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Agentic Commerce: Recherche ja, Kaufabschluss nein
15.10.2025 Der E-Commerce steht vor einer neuen Evolutionsstufe: Immer mehr KonsumentInnen informieren sich mit KI-Chatbots und Einkaufsagenten über Produkte - doch beim Kaufabschluss bleibt die Skepsis groß. Das zeigt eine neue Studie des ECC Köln .
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Jetzt Mitglied werdenVertrauen bleibt die größte Hürde
Trotz wachsender Offenheit bleibt die Zurückhaltung groß, wenn es um autonome Kaufabschlüsse geht: Nur neun Prozent würden einer KI das Bezahlen überlassen. Fehlendes Vertrauen (36 Prozent) und Datenschutzbedenken (21 Prozent) gelten als Hauptgründe.Dabei zeigt sich: Je komplexer oder teurer ein Produkt, desto eher ziehen KonsumentInnen KI-Unterstützung hinzu. Besonders gut vorstellbar ist die Nutzung bei Reiseplanung, Modekauf oder Preisvergleichen.
"Hier bahnt sich eine Neuformierung des E-Commerce mit disruptivem Charakter an", sagt Ralf Deckers, Bereichsleiter Strategic Insights & Analytics beim ECC Köln. Systeme wie ChatGPT oder Gemini könnten künftig die Produktsuche selbst übernehmen und den Kauf direkt abschließen. Dadurch drohe Online-Shops die Rolle von "digitalen Regalflächen", die KundInnen nur noch über KI-Agenten betreten.
