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Technology-Watch: Intelligente Kontaktlinsen

06.02.2014 Während Google noch an Marktreife und Anwendungen seiner Smartphone-Brille Glasses feilt, hat der Konzern auch schon das nächste große Ding in der Schublade. Oder besser gesagt: das nächste kleine Ding - die intelligente Kontaktlinse.

Googles intelligente Kontaktlinse existiert aktuell als Prototyp (Bild: Google)
Bild: Google
Googles intelligente Kontaktlinse existiert aktuell als Prototyp

Googles smarte Linse ist der erste Prototyp eines Techniktrends, den iBusiness bereits vor Jahren prognostiziert hat: Endgeräte-Technik wird so verschwindend klein, dass sie in eine Kontaktlinse passt.

Die Linse ist zunächst ein rein sensorisches Produkt und soll auf ein EHealth-Anwendungsszenario zielen: Die Kontaktlinse misst den Blutzuckerspiegel in der Tränenflüssigkeit ein Mal pro Sekunde. So soll sie Diabetikern lästige Messungen abnehmen. Angestrebt ist längerfristig ein integriertes Warnsystem - etwa ein Lichtsignal, das den Träger über kritische Messwerte informiert, sodass dieser sofort handeln kann.

Googles Prototyp zeigt zum einen, dass technische Komponenten inzwischen so klein gebaut werden können, dass mittelfristig weitere Anwendungen im EHealth-Bereich denkbar sind: Sensoren könnten etwa in Pillenform geschluckt werden und invasive Untersuchungen überflüssig machen.

Von medizinischen Anwendungen ausgehend kann diese Kleinsttechnologie weitere Bereiche erobern: Ist man erst in der Lage alle Endgeräte-Bestandteile im Mikroformat zu bauen, hat die intelligente Kontaktlinse Potenzial in Kommunikation oder Entertainment - sie könnte dann zum mobilen Endgerät und Smartphone-Nachfolger werden.

iBusiness Trendanalyse
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