Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen
3D-Druck

Kampagne gegen Waffen aus dem 3D-Drucker

08.10.2019 3D-Druckwaffen sind verboten, aber ihre Verbreitung über das Internet ist kaum zu stoppen. Druckerhersteller Dagoma betreibt deshalb Sabotage für einen guten Zweck.

Dagoma sabotiert Druckvorlagen für 3D-Waffen (Bild: Dagoma)
Bild: Dagoma
Dagoma sabotiert Druckvorlagen für 3D-Waffen
Ab Oktober sind die Drucker von Dagoma   auch in Deutschland erhältlich. Das französische Start-up, das 2014 gegründet wurde und nach eigenen Angaben Marktführer für 3D-Drucker in Frankreich ist, hatte seinen Marktstart auf der IFA angekündigt.

Für Aufsehen sorgte das Start-up mit einer Aktion gegen die Verbreitung von Schusswaffen aus 3D-Druckern. Mit der Kampagne #ArmesInoffensives   konnte das Start-up bereits über 400 Druckvorlagen für Waffen unschädlich machen. Das Projekt, das Dagoma zusammen mit der Agentur TBWA/Paris ins Leben gerufen hat, ist mehrfach international ausgezeichnet worden.

Das Start-up und die Agentur haben in einer groß angelegten Kampagne über das Internet verfügbare 3D-Modelle von Waffen sabotiert. Denn trotz Verbot sind viele Druckvorlagen für 3D-Waffen inzwischen so einfach zugänglich, dass man zum Herunterladen nicht einmal auf das Dark Web zurückgreifen muss. Auf einer Plattform wurden über 400 sogenannte "Blueprints" für Waffen zusammengetragen. Die Originaldateien wurden anschließend modifiziert und wieder online gestellt. "Die neuen Waffendateien sehen genau wie das Original aus, die fertig gedruckten Produkte allerdings sind nicht brauchbar", erklärt einer der Gründer von Dagoma, Matthieu Régnier . Sie haben aufgrund der "gefakten" Software zum Beispiel einen unwirksamen Abzug. Bereits 13.000 Mal wurden diese "falschen" Schusswaffenmodelle heruntergeladen.

"Mit einem 3D-Waffen-Detektor in unserer Software gehen wir noch einen Schritt weiter. Künftig können auf Dagoma Druckern keine Schusswaffen mehr hergestellt werden", sagt der Jungunternehmer. Die Software ist auf der Homepage von dagoma.fr   verfügbar.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: