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Studie: Wie Nutzer zukünftige IKT-Anwendungen bewerten

13.03.2012 Nutzer verfügen über einen hohen Grad an Akzeptanz und Zahlungsbereitschaft für zukünftige ITK-Anwendungen. Zugleich herrschen rund um den Globus große Befürchtungen in puncto sicheren Umgang mit persönlichen Daten. So das Ergebnis einer repräsentativen Zukunftsstudie des Münchner Kreises zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , bei der exemplarisch 16 Zukunftsbilder des zukünftigen digitalen Lebens bei 7.231 Personen in Deutschland, Schweden, USA, Brasilien, China und Südkorea durchgeführt wurden. Die Studie belegt auch, dass die deutsche Industrie ihr Engagement für das Wachstum im IKT-Sektor forcieren muss um die starke Wettbewerbsposition zu untermauern.

Aufschlussreich für zukünftige Trends ist eine Gegenüberstellung der Gesamtheit der Befragten mit der Gruppe der besonders innovationsoffenen Befragten. Denn letztere Gruppe wird eine entscheidende Rolle für den Markt der Informations- und Kommunikationstechnologien einnehmen. Die innovationsfreudige Gruppe zeichnet sich demnach dadurch aus, eine hohe Bereitschaft zu haben, neue Dinge im Technologiebereich auszuprobieren. Sie ist neuen Ideen gegenüber besonders aufgeschlossen und vertritt diese zudem selbst engagiert und trägt somit zu deren Verbreitung bei. Im Vergleich der beiden Gruppen zeigen sich sowohl deutliche Differenzen in den soziodemographischen Variablen als auch in den Einstellungen und Verhaltensweisen.
Preview von Was deutsche Nutzer zu zukünftigen IKT-Anwendungen sagen

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An folgenden drei Beispielen lässt sich der internationale Akzeptanzvergleich verdeutlichen:

  1. Das digitale Schulbuch
    Auch wenn 61 Prozent der Deutschen ihr Kind das digitale Schulbuch ausprobieren lassen, rangiert Deutschland damit auf dem letzten Platz der Vergleichsländer. Ein ähnliches Bild herrscht bei der Zahlungsbereitschaft: So wären 45 Prozent der Befregten in China bereit für das digitale Schulbuch zu zahlen, hierzulande nur 28 Prozent. Im Unterschied zu Deutschland besteht vor allem in China und Brasilien eine deutlich positivere Einstellung zu solcherart neuen Unterrichtsformen. Gegen den Einsatz sprechen laut den Befragten in Deutschland die entstehende Technikabhängigkeit, die Kosten und die Angst vor Datenmissbrauch.

  2. Der lebenslange Datentresor
    Der lebenslange Datentresor, der die zuverlässige und sichere Speicherung digitaler Inhalte mit einer ortsunabhängigen und langfristigen Auffindbarkeit und Lesbarkeit verbindet, stößt vor allem in China, Brasilien und Südkorea auf hohe Resonanz. Während 90 Prozent der Befragten in China den Datentresor nutzen möchten, sind dazu in Deutschland immerhin 57 Prozent bereit. Aber nur jedem dritten Deutschen gefällt es, dass der Datentresor den lebenslangen Zugriff auf persönliche Daten - unabhängig vom Datenformat oder der nötigen Soft- oder Hardware - ermöglicht. Die Aufgeschlossenheit für das Zukunftsbild ist auch hier in den USA und Deutschland deutlich geringer als in den Vergleichsländern. In Brasilien und Südkorea hält jeweils jeder Zweite (48 Prozent) den Datentresor für relevant - in Deutschland nur jeder Vierte (26 Prozent).

  3. Der Schutz persönlicher Daten
    Weltweit bestehen bei den Nutzern große Befürchtungen im Hinblick auf den sicheren Umgang mit den persönlichen Daten. So geben 40 Prozent der in Deutschland Befragten an, dass sie sich bemühen, so wenig persönliche Daten wie möglich im Internet preiszugeben.
    Ähnlich hohe Werte erreichen Brasilien (39 Prozent) und Südkorea (40 Prozent). Die USA sind in dieser Hinsicht sogar Spitzenreiter (45 Prozent). Befürchtet werden vor allem die unbefugte Datenspeicherung und krimineller Datenmissbrauch. Damit wurde die in den vorausgegangenen Zukunftsstudien aufgezeigte international steigende Bedeutung eines sicheren Umgangs mit persönlichen Daten nun auch aus Nutzersicht deutlich bestätigt. In der Konsequenz muss sich der Anspruch auf den Schutz der Persönlichkeit und der persönlichen Daten noch stärker im gesellschaftlichen, politischen und individuellen Bewusstsein sowie in institutionellen Regelungen verankern.
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