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Top 10: Was Journalisten an Pressesprechern nervt

24.08.17 Was nervt Journalisten an Pressesprechern am meisten? Antwort: Wenn sie keine ehrlichen Antworten auf ihre Fragen erhalten, Schönfärberei und komplizierte Autorisierungen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Medien-Trendmonitor zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser von News aktuell und Faktenkontor.

  (Bild: DAK-Gesundheit)
Bild: DAK-Gesundheit
Der Umfrage zufolge spielt das Thema Glaubwürdigkeit eine grosse Rolle im Verhältnis zwischen Journalisten und Mediensprechern: Knapp die Hälfte der Befragten ist genervt, wenn Kommunikationschefs unehrlich und nicht authentisch sind (49 Prozent). Auch stört es die Umfrageteilnehmer, dass sie zu oft Lobhudelei statt Fakten geliefert bekommen (46 Prozent). Über zeitaufwändige Autorisierungen ärgern sie sich genauso (46 Prozent).

Ebenso Anlass zur Kritik: das grosse Schweigen der Mediensprecher. 39 Prozent der Befragten bemängeln, dass Unternehmenssprecher auf ihre Anfragen nicht reagieren. 36 Prozent nervt es, dass diese nach Versand einer Medienmitteilung nicht erreichbar sind. Bedenklich: Fast ein Viertel der Befragten kritisiert unprofessionelles Medienmaterial (24 Prozent). Je erfahrener der Redaktor, umso kritischer ist dabei der Blick auf PR-Content: Während nur neun Prozent der Berufseinsteiger (1-5 Jahre Berufserfahrung) sich an schlechten Medienmitteilungen stören, sind es bei den Journalisten mit 11-15 Jahren Berufserfahrung 38 Prozent.

Das Nachtelefonieren von Medienmitteilungen scheint dagegen langsam der Vergangenheit anzugehören: Nur noch gut jeder Zehnte fühlt sich davon gestört (13 Prozent). Auch selten Anlass für Ärger geben juristische Interventionen: Magere acht Prozent der Umfrageteilnehmer nervt es, wenn Mediensprecher mit dem Anwalt drohen.

Top 10: Was Journalisten an Pressesprechern am meisten nervt

  1. Keine authentischen, ehrlichen Aussagen: 49 Prozent
  2. Lobhudelei statt Fakten: 46 Prozent
  3. Komplizierte Autorisierungen: 46 Prozent
  4. Keine Reaktion auf Anfragen: 39 Prozent
  5. Nach Versand einer Medienmitteilung nicht erreichbar sein: 36 Prozent
  6. Unprofessionelles Medienmaterial: 24 Prozent
  7. Fehlende Unterstützung bei Recherchen: 15 Prozent
  8. Telefonisches Nachfassen von Medienmitteilungen: 13 Prozent
  9. Mit dem Anwalt drohen: 8 Prozent
  10. Belegexemplare einfordern: 4 Prozent

Weitere Gründe, die Journalisten bei der Zusammenarbeit mit Kommunikationsprofis auf die Palme bringen, lesen Sie in der Analyse 35 Methoden, garantiert nicht in die Medien zu kommen Relation Browser .

(Autor: Susan Rönisch )

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