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Wie sieht die Alternative aus?
Bild: HTV

Wie sieht die Alternative aus?

Wenn immer schnellere Innovationszyklen dazu führen, dass immer mehr Menschen sich abgehängt fühlen: Wie muss sich die Tech-Branche ändern?

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Gerald Rusche Von: Gerald Rusche Expertenprofil , GERUWEB Relation Browser Zu: Wie sieht die Alternative aus? 13.09.18
Stimme allen drei Punkten zu.

Nur ist Technik lediglich Werkzeug - mehr nicht!

Sicher ist es gut, wenn die digitalen Branchen sich in diese Richtungen bewegen.
Allerdings besteht meiner Ansicht nach das Problem eher darin, dass Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft, alle drei Punkte als Bedrohung ihrer Machtstrukturen empfinden. Gerade die genannte Granularisierung des Fortschritts und damit schwindender Massenkonsum und Massenadaption, zwingt Unternehmen dazu ihre Prozesse grundlegend zu ändern.

So wird also Politik und Wirtschaft wie schon seit langem, massiv alles unternehmen um eine Digitalisierung die sie nicht kontrollieren kann zu verhindern. Entweder durch Versuche die Kontrolle zu übernehmen, wie sie es mit Netzwerkdurchsetzungsgesetz und DSGVO gerade angeschoben haben. Oder man wird sie aktiv verhindern und bekämpfen. Das wird zwar zu fürchterlichen Zuständen führen. Aber diese zu managen ist Politik und Wirtschaft leider eher gewohnt, als sich zu ändern.

Und wenn man Punkt zwei so weit fast, wie es gesellschaftlich mittlerweile gefordert ist, muss nicht die digitale Wirtschaft weniger Arrogant werden, sondern die Wirtschaft ins gesamt!

Die Erfindung des Buchdrucks, hat zu etlichen Kriegen geführt, weil zu Behauptungen plötzlich schriftliche Aussagen als Beweise verteilt werden konnten. Noch größere Kriege gab es, nachdem der Druck kein Privileg von Privilegierten mehr war. Reporter und Zeitungen konnten Bericht erstatten wie sie es vor Ort gesehen hatten. Dann kam die Fotografie. Und mit ihr auch gleich jede Menge Erfindungen um sie zu manipulieren. Die großen Weltkriege wurden erst durch Funk, Fernschreiber und Telefon möglich. Denn dadurch konnten Behauptungen in wenigen Minuten überprüft und ggf. widerlegt werden, statt auf Zeitungen zu warten. Allerdings hatten diese Möglichkeiten einen Schwachpunkt, sie waren nicht jedem zugänglich und zumindest bei Telefon und Fernschreiber, war die Kommunikation 1:1

All das hat das Internet geändert. Jeder verfügt über Möglichkeiten Informationen an Massen zu verbreiten. Die Nachricht selbst, ist heute kaum noch was wert. Authentisch zu belegen wer sie verbreitet hat ist wichtiger! Das ist die tatsächliche Revolution. Mit der wir alle erst einmal lernen müssen umzugehen.

Quintessenz: Nicht die Technologie ist der Grund für Rassismus. Einem iPhone ist egal welche Hautfarbe der Nutzer hat. Und gerade Apple wirbt ja stark mit Inklusion sowie Hautfarbenvielfallt. Es ist die, durch digitale Informationsvielfallt auf null gesunkene Glaubwürdigkeit von Politik und Wirtschaft, die eine einzige Emotion erzeugt: Wir schaffen das nicht!
Und wer da lediglich skandiert „wir schaffen das“, ohne glaubwürdige Beweise dafür vorzulegen, motiviert nicht -sondern radikalisiert. Das treibt Menschen zusammen, gemeinsam diesen Druck zu entladen.

Soviel noch zum Tempo: Es genügt eben nicht early Adapter zu werden. Man muss lernen erkennen zu können, welche Veränderungen man mitnehmen sollte, welche man ignorieren kann und welche einem Angst machen sollten. Und zwar BEVOR man sich die Veränderungen überhaupt in der Tiefe angesehen hat. Doch leider schauen derzeit nach wie vor alle nur auf die Inhalte der Veränderungen, statt diese nur zu scannen. Denn man muss lernen Veränderungen zu bewerten und zu Gewichten, ohne Details viele Details zu kennen. Mir gelingt das erfreulicher Weise schon seit Jahren recht erfolgreich. Leider habe ich mein System noch nicht durchschaut um das als reproduzierbar weiter zu geben . Aber vielleicht bleibt mir ja noch etwas Zeit? Oder AHDS ist ein Schritt der Evolution, um genau das auf die Reihte zu bekommen ;-)


Was Ich denke es wird die Kombination aus echter Nachhaltigkeit und glaubwürdiger Transparenz sein, die uns weiteren friedlichen Fortschritt ermöglichen kann. Denn Analog geht ohne Nachhaltigkeit nichts - digital geht ohne Transparenz nicht!
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