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Studie: IT-Beratern fehlt oft der Blick für einfach realisierbare Lösungen

27.08.2013 Nicht einmal jedes zweite Anwenderunternehmen ist mit den Leistungen der von ihnen eingesetzten IT-Consultants vollständig zufrieden. Sie mahnen vor allem weniger komplizierte Konzepte an. Außerdem sollten die Berater nach einer Erhebung der Actinium Consulting    mehr Ergebnisverantwortung übernehmen. Als idealer IT-Berater schwebt ihnen der Pragmatiker mit Blick für einfach realisierbare Lösungen vor.

Zufriedenheit mit IT-Beratern
Zufriedenheit mit IT-Beratern (Grafik: Actinium)
Knapp die Hälfte der fast 300 befragten Mittelstands- und Großunternehmen gibt auf die Frage nach der Zufriedenheit mit den externen IT-Experten ein positives Urteil ab. Allerdings sind nur 17 Prozent durchweg sehr zufrieden, hingegen beklagen 30 Prozent sehr schwankende oder überwiegend schlechte Ergebnisse. Zu den hauptsächlichen Ursachen kann gehören, dass die Consultants zu selten eine konkrete Ergebnisverantwortung übernehmen und häufig zu komplizierte Wege einschlagen. Zumindest sehen hier etwa zwei Drittel der befragten IT-Verantwortlichen einen Optimierungsbedarf bei den Beratern.

Gleichzeitig kritisieren sie mehrheitlich, dass den Consultants häufig der Blick für wirtschaftlichere Lösungsansätze fehlt und sie das Kundendenken nicht immer ausreichend verstehen. Auch von dem Innovationstransfer, den sich viele Anwenderunternehmen vom Einsatz externer Berater versprechen, sind über die Hälfte enttäuscht. Außerdem erwarten sie, dass in den Beratungsprojekten mehr tatsächliche Best Practices eingebracht werden.

Nach Meinung der meisten IT-Manager soll sich der ideale IT-Berater als Pragmatiker mit Fokus auf einfach realisierbare Lösungen auszeichnen (59 Prozent), für ähnlich viele kann er aber auch der erfahrene Praktiker mit etwas hemdsärmeliger Attitüde sein. Hingegen sind Visionäre, auch wenn sie sich durch ihren Blick für zukünftige Anforderungen charakterisieren, weniger gefragt. Auch Berater mit ausgeprägter Controllermentalität, denen der Sinn nach einer möglichst kosteneffizienten Projektrealisierung steht, präferieren nur ein Drittel der Befragten.
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