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Studie: Markenaffine Konsumenten kaufen häufiger beim Hersteller

18.03.2013 Knapp ein Drittel der deutschen Konsumenten weisen eine hohe Markenaffinität auf und weitere 44,4 Prozent sind zumindest teilweise markenaffin. Dabei sind Männer grundsätzlich etwas markenaffiner als Frauen. So das Ergebnis der aktuellen Studie "Cross-Channel beim Kauf von Markenartikeln - Wie Konsumenten Kanäle kombinieren", die Ecc Handel   am IFH Köln in Zusammenarbeit mit der Demandware GmbH    durchgeführt hat.

(Grafik: ECC Handel)
Während der Handel sowohl stationär als auch online einen erwartungsgemäß hohen Wert bei Markenkäufen erreicht - die Konsumenten beziehen 80 Prozent ihrer Markenprodukte über den Handel -, können Hersteller vor allem bei Konsumenten mit hoher Markenaffinität punkten. Gerade der Einstieg in den E-Commerce scheint für Hersteller dabei lohnenswert. Rund 43 Prozent der markenaffinen Käufer - und damit deutlich mehr als bei den Konsumenten mit geringerer Markenaffinität - gaben an, Markenprodukte üblicherweise in Online-Shops von Herstellern zu kaufen. Immerhin knapp 38 Prozent nutzen für den Kauf auch stationäre Läden der Markenhersteller.

Ein Grund für den Kauf im Online-Shop des Herstellers ist die hohe Verfügbarkeit an Produktinformationen. 52 Prozent der besonders markenaffinen Käufer gaben an, im Online-Direktvertrieb ausführlichere Informationen zu dem gewünschten Markenprodukt zu finden, als bei einem Händler, der mehrere Marken führt. Gleichzeitig schätzen 36 Prozent dort den besonders guten Service. Für Konsumenten mit eher geringer Markenaffinität hingegen spielt vor allem die größere Auswahl an Produkten einer Marke eine Rolle für die Wahl des Hersteller-Online-Shops.
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