Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Erotik-Branche: Mit Paid Content gegen Youporn und 'Social Porno'

16.10.2009 In der Online-Erotikbranche herrscht weiterhin Optimismus im Hinblick auf die langfristigen wirtschaftlichen Perspektiven. Auf die Konkurrenz durch kostenlose Exhibitionisten-Sites, Social Porno und ausländische Wettbewerber wollen die Unternehmen reagieren. Die Strategien enthüllt eine Umfrage.

 (Bild: Bluevista-Werbung von Lomex)
Bild: Bluevista-Werbung von Lomex
Mit einer Fokussierung auf qualitativ hochwertige und exklusive Inhalte, guten Service sowie mit technischen Innovationen will die Sex-Branche auf Gratisangebote reagieren. Das sind die Ergebnisse einer Expertenumfrage von Lomex Media  , einem Vermarkter von Medienerotik in Deutschland. Das Unternehmen hat anlässlich der Branchenmesse Venus   eine Trendumfrage unter 51 Führungskräften von Online-Erotikanbietern sowie Publishern durchgeführt, die nach ihren Zukunftseinschätzungen befragt wurden.

Demnach sieht fast die Hälfte der Manager (47,2 Prozent) weiterhin gute oder sehr gute wirtschaftliche Perspektiven für die Online-Erotikbranche. 30,2 Prozent erwarten gleichbleibende Bedingungen, lediglich ein Fünftel der Befragten zeigt sich skeptisch (22,7 Prozent). Der Vergleich mit den Vorjahreswerten deutet zwar auf eine leichte Ernüchterung der Branchenstimmung hin, gleichzeitig wird deutlich, dass sich die Online-Erotikanbieter mit ihren Geschäftsmodellen für die Zukunft gut aufgestellt sehen. Diese Tendenz spiegelt sich auch in den Umsatzprognosen wieder: 29,4 Prozent der Teilnehmer sagen für die Online-Erotikbranche ein Umsatzplus zwischen 1 und 10 Prozent innerhalb der nächsten zwölf Monate voraus, 5,9 Prozent halten sogar ein Wachstum von mehr als 10 Prozent für möglich. Jeder Vierte (25,5 Prozent) erwartet eine gleichbleibende Umsatzentwicklung auf dem heutigen hohen Niveau.

In dieses Bild passt auch die Aussage von gut zwei Dritteln der Befragten, dass "sich mit Blick auf die nächsten drei bis fünf Jahre gut bis sehr gut Geld mit Online-Erotik verdienen lässt". Hier herrscht die Überzeugung vor, dass eine breite Masse von Nutzern auch langfristig bereit ist, Geld für legal und sicher erworbene erotische Inhalte auszugeben.

Aber: Die größte Herausforderung, der sich die Branche zu stellen hat, ist der Wettbewerb mit den ausländischen Tube-Sites. Das Problem wurde aber offenbar von weiten Teilen der Branche erkannt, eine Qualifizierungsstrategie ist aus Sicht der Experten darauf die beste Antwort. So nennen sie einen zuverlässigen, einwandfreien Service mit großem Abstand als wichtigsten Schlüssel zum Erfolg, gefolgt von einer hohen Qualität möglichst exklusiver Inhalte. Als ähnlich wichtig wird eine hochwertige Gestaltung des Angebots eingestuft.

Außerdem setzt die Branche, die ihren Erfolg im Internet ihrer Innovationskraft zu verdanken hat, auch weiterhin auf technische Neuerungen. So ist das mobile Internet das Zukunftsthema überhaupt - die meisten Befragten (62,7 Prozent) knüpfen große Erwartungen an neue Geschäftsmodelle und Produkte für Smartphones. User Generated Content wird ähnlich wie im Vorjahr als ein weiterer, zunehmend wirtschaftlich bedeutender Trend gehandelt. Besonders weit sind auch Social Media-Angebote auf der Agenda der Manager nach oben gerückt: Communities und Foren werden nach ihrer Auffassung in Zukunft eine noch größere Rolle in der Erotikbranche spielen. Das gilt auch für Video-on-Demand, das in Verbindung mit der HD- und IPTV-Technologie auch langfristig für Wachstumsimpulse sorgen soll.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: