Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Onboarding: Das müssen Firmen tun, um neue Mitarbeiter zu halten
03.07.2018 Gerade einmal ein Viertel aller Chefs formuliert in den ersten 100 Tagen klare Erwartungen an Jobeinsteiger und gibt den Neuen regelmäßig Feedback. Damit trägt die Mehrheit der Vorgesetzten aktuell dazu bei, dass Arbeitgeber ihre Probezeit bei vielen Angestellten nicht überstehen - und das trotz des Fachkräftemangels in weiten Teilen der Interaktivbranche. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage, die der Recruiting-Softwareanbieter Softgarden im März und April 2018 unter 2.475 Bewerbern durchgeführt hat.
Was passiert, wenn diese Wünsche auf die Wirklichkeit treffen? Dass Chefs ihre Erwartungen an die Neuen klar formulieren, bestätigen ohne Wenn und Aber nur 26,4 Prozent der Befragten. Beim Aspekt regelmäßiges Feedback sind es 24,8 Prozent. Ruhig und gelassen bleiben die Chefs nach der Erfahrung von 34,2 Prozent der Befragten. Stattdessen glänzen viele Führungskräfte in den ersten 100 Tagen durch Zurückhaltung oder Abwesenheit.
Wie sollten sich Kollegen in den ersten 100 Tagen verhalten? Sie sind für Jobeinsteiger vor allem als Informationsquelle unverzichtbar. Für 74,3 Prozent ist es wichtig, dass sie gerne auf Fragen antworten, für 62,2 Prozent, dass sie den Neuen die "ungeschriebenen Regeln" in der Abteilung erklären. Nur 37,0 Prozent wünschen sich dagegen, dass sie die Neuen "unterstützen, wo sie nur können".
45,7 Prozent der Befragten haben die Erfahrung gemacht, dass die Kollegen im neuen Unternehmen gerne auf Fragen antworten, nur 33,6 Prozent, dass sie die "ungeschriebenen Regeln" erklären. In diesem Punkt ist die Kluft zwischen hoher Priorität der Mitarbeiter und geringer Häufigkeit des Verhaltens in der Führungspraxis besonders groß.
