Bitte aktivieren Sie Javascript in ihrem Browser um alle Vorteile von iBusiness nutzen zu können.
Welche Chancen und Vorteile bringt die Digitalisierung von Sales, Service, Marketing und Commerce im Mittelstand? Fakten, Beispiele und Best Practices diskutiert von Fachexperten aus dem Mittelstand.
Kostenlose Anmeldung
Unser Video zeigt, wie Sie auf iBusiness mit Webinaren und Virtuellen Konferenzen schnell, einfach und preiswert zahlreiche hochkarätige B2B-Leads für Ihren Vertrieb generieren können.
Video abrufen
Nachgerechnet: Der gar nicht so geheime Trick mit Amazons Prime-Programm
Bild: Amazon

HANDLUNGSRELEVANZ

 
Operativ
Strategisch
Visionär
Technik
Medien
Wirtschaft
 
heute
morgen
übermorgen
Die iBusiness-Handlungsmatrix zeigt, wie langfristig die vorgestellten Aufgaben angegangen werden müssen.
TL;DR
Händler, die mit Prime-Option verkaufen, können höhere Preise erzielen - und erhalten besonders treue Kunden.
Das weltweit erfolgreichste Kundenbindungsprogramm dürfte wohl Amazon Prime heißen. Die genaue Zahl der Kunden bleibt zwar spekulativ, der Morgan-Stanley-Analyst Brian Nowak 'Brian Nowak' in Expertenprofilen nachschlagen hat aber anhand einer Börsen-Pflichtmitteilung aus dem Frühjahr 2017 errechnet, dass der Internethändler damals rund 65 Millionen Prime-Mitglieder gehabt haben müsste. 17 Millionen Käufer - und damit fast 40 Prozent der regelmäßigen Amazon-Kunden - stammten damals allein aus Deutschland, hat Statista in seinem Digital Market Outlook zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser errechnet.

Inzwischen dürfte die Zahl noch deutlich gewachsen sein. Der Nachrichtenagentur Reuters zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser wurden kürzlich geleakte Dokumente mit der Kalkulationsgrundlage des Kundenbindungsprogramms zugespielt. Demnach wurden von Ende 2014 bis Anfang 2017 allein mit Hilfe des Dienstes Prime Video fünf Millionen neue Prime-Kunden gewonnen. Das ist ein Viertel aller Prime-Neuzugänge in diesem Zeitraum.

Die internen Dokumente zeigen aber auch, wie clever Amazon seinen Prime-Dienst kalkuliert hat. Um die Kosten einer Neuproduktion für den Videodienst zu bewerten, hat Amazon etwa die Metrik des "First-Stream" eingeführt. Amazon legt dabei die Produktionskosten einer Serie auf die Anzahl der Kunden um, die diese Produktion nach Abschluss des Prime-Abos als erstes angesehen haben. Diese Kunden haben ihre Mitgliedschaft vor allem wegen dieser Produktion abgeschlossen, lautet die Logik dahinter. Die Kosten für den

Diesen Artikel weiterlesen?

Für Ihre Registrierung erhalten Sie ein Kontingent von fünf kostenfreien Abrufen für Premium-Analysen. Jeden Kalendermonat erhalten Sie zudem einen weiteren kostenfreien Abruf. Wenn Sie noch keinen Account bei uns haben: Einfach kostenfrei registrieren.

Jetzt registrieren!
Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich:

kein Bild hochgeladen
Von: Gerwin Müller ,  Präsenzmanufaktur Webdesign
Am: 16.04.2018

Zu: Nachgerechnet: Der Trick mit Amazons Prime-Programm

Das ist eine wirklich interessante Rechnung, die die Augen öffnet - oder es tun würde, wenn Sie nicht ganz offensichtlich mit der Idee an die Recherche gegangen wären, zu beweisen, dass es so ist, wie die Überschrift lautet.
Einen Teilaspekt zu bewerten, alle anderen aber außer Acht zu lassen, ist nur bedingt seriös. Sie bewerten nicht (das schreiben Sie auch ausdrücklich) den Vorteil in der Versandzeit; würden Sie das tun, müssten Sie die Kosten für den Premium-(Express-)-Versand mit einrechnen, und schwupp, wäre Ihre schöne Rechnung im Eimer. Sie berücksichtigen außerdem nicht, dass der Filmdienst Amazon Video im Preis enthalten ist, vergleichbare Angebote kosten schnell einen Zehner im Monat. Schade für Ihre Rechnung. Musik streamen, werbefrei? Kostet woanders kräftig, hier ist es inklusive. Unbequem für das vorbestimmte Ergebnis, das lassen wir mal raus.
Ich will sicher keine Lanze für den Versandriesen brechen, und es gibt sicher gute Gründe, woanders zu kaufen. Aber eine solche unsachliche Bewertung hat der Prime-Dienst nicht verdient. Kostenvergleiche sind OK und wichtig, aber vergleichen Sie dann nicht Äpfel mit Birnen.
Dominik Grollmann
Von: Dominik Grollmann ,  HighText Verlag OHG
Am: 16.04.2018

Zu: Nachgerechnet: Der Trick mit Amazons Prime-Programm

Natürlich ist das Prime-Programm auch für die Kunden attraktiv. Klar.

Nur ändert das eben auch nichts daran, dass Prime auch für Amazon äußerst attraktiv ist. Amazon erhöht Kundentreue und Bestellfrequenz sehr erfolgreich, ohne dafür viel zu geben. Unter diesem Aspekt ist Prime ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man einen kleine Vorteil (Premiumversand) zu einer sehr intensiven Kundenbindung macht.

Und was ist mit all den anderen Vorteilen (Video, Music, Cloud ...)? Nun, es ist ja nicht so, dass sie kostenlos wären.
Dominik Grollmann
Von: Dominik Grollmann ,  HighText Verlag OHG
Am: 16.04.2018

Zu: Nachgerechnet: Der Trick mit Amazons Prime-Programm

Nur eine kleine Richtigstellung noch:

Sie schreiben, wenn der Vorteil des Premium-(Express-)Versands eingerechnet wäre, wäre "die schöne Rechnung" im Eimer.

Das ist tatsächlich nicht richtig. Der Aufpreis für den Premium-Versand beträgt 99 Cent. Selbst wenn alle 50 Artikel im Premiumversand geordert würden, würde die Rechnung noch aufgehen. Aber diese Frage ist ohnehin akademisch, denn die allerwenigsten Kunden kommen in der Praxis überhaupt auf eine solche Bestellfrequenz.
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Ihr Kommentar: 
Teilen Artikel merken

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?