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Ford: Fitnesstracker sollen Autos schlauer machen

13.01.2016 Der Automobilhersteller Ford will Autos mit den Fitnesstrackern ihrer Fahrer vernetzen, um die Sicherheit zu verbessern.

 (Bild: Ford)
Bild: Ford
Der Automobilhersteller Ford   will die Fahrerassistenzsysteme mit Wearables wie Fitnesstrackern oder Datenbrillen vernetzen. Dazu hat das Unternehmen an seinem US-amerikanischen Hauptsitz in Dearborn im Bundesstaat Michigan ein eigenes Forschungslabor mit dem Namen "Automotive Wearables Experience" gegründet. Die Ingenieure wollen auf diese Weise die Sicherheit im Auto erhöhen. So könnten die Assistenzsyste schärfer geschaltet werden, wenn Fitnesstracker signalisieren, dass der Fahrer zuvor nur wenig geschlafen hat oder sein Puls auf hohen Stress schließen lässt.

"Immer mehr Verbraucher benutzen Smartwatches, Datenbrillen und Fitness-Armbänder. Wir hoffen, dass wir zukunftsfähige Anwendungen entwickeln, die mit den elektronischen Systemen des Fahrzeugs korrespondieren und auf diese Weise die Sicherheit der Autofahrer voranbringen", erklärte Gary Strumolo , in der Forschung und Vorausentwicklung von Ford für Fahrzeugkonstruktion und Infotronik verantwortlich. "Die Integration moderner tragbarer Geräte und der Fahrzeugsysteme ermöglicht es, genaue biometrische Daten kontinuierlich zu streamen. Damit lassen sich Ansprech-Schwellen und Reaktionen der aktiven Sicherheitssysteme empfindlicher einstellen. Sobald der Fahrer gesundheitliche Probleme zeigt, können die Systeme noch gezielter eingreifen."

Auch Komfort- und Marketing-Anwendungen im Fokus

Ein weiterer Forschungsbereich widmet sich auch reinen Komfortfunktionen. So sollen sich Autos in Zukunft auch per Sprachsteuerung von Smartphone oder Watch aus starten, ver- und entriegeln sowie zuverlässig lokalisieren lassen. Für Datenbrillen sollen zudem Augmented-Reality-Anwendungen entwickelt werden, die Käufer durch den Showroom des Herstellers leiten und mit zusätzliche Informationen versorgen.
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