Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Versand-Dienstleister 2024: Amazon und DHL wachsen am stärksten
21.02.2024 Unsere repräsentative Erhebung hat ermittelt, welche Paketdienstleister in Deutschland am bekanntesten sind - und wen Versender zum Paketversand überwiegend nutzen.
98 von 100 Bundesbürgern kennen laut dieser für die Altersgruppe der 18- bis 69-Jährigen bevölkerungsrepräsentativen Befragung DHL als ECommerce-Paketdienstleister. 93 von 100 Befragten ist Hermes Europe als Dienstleister für Pakete bekannt.
Auf eine Bekanntheit von mehr als 80 Prozent kommen auch DPD (86 Prozent) und die Deutsche Post (84 Prozent). Letztere weist zweifelsfrei eine höhere Markenbekanntheit auf. Sie wird jedoch nicht automatisch von jedem als Logistikdienstleister für Onlineshops wahrgenommen.
Knapp dahinter überspringen das ECommerce-Dickschiff Amazon als KEP-Dienstleister und die deutsche Niederlassung von US-Anbieter United Parcel Service (UPS) ebenfalls die Marke der 80 Prozent Bekanntheit, GLS liegt mit 78,8 Prozent knapp darunter.
Gegenüber unserer Paketdienstleister-Studie aus dem Vorjahr hat Amazon seine Bekanntheit als Versanddienstleister ein weiteres Mal steigern können. Allerdings legten vor allem die kleineren KEP-Dienstleister Fedex (plus 5,85 Prozent), GLS (plus 3,57 Prozent) und UPS (plus 3,35 Prozent) bei unserer gestützten Markenbekanntheits-Abfrage zu.
Die FedEx-Tochter TNT, die nur knapp jeder dritte Bundesbürger kennt, hat am meisten Markenbekanntheit eingebüßt. Der vor allem regional aktive Briefversender PIN AG, Tochter der Ratinger Postcon, ist den meisten Menschen unbekannt.
Große Unterschiede bei der Nutzung der Anbieter als Versanddienstleister
Während bei DHL, Hermes, Post, PIN und Amazon neun von zehn Menschen, die das jeweilige KEP-Unternehmen kennen, dieses auch (aktiv als Verschickende oder passiv als Empfangende) nutzen, ist das bei den anderen nicht so. DPD und GLS kommen immerhin auf über 80 Prozent Nutzung. Bei Fedex, TNT und UPS ist der Nutzungsanteil deutlich niedriger: Zu diesen drei KEP-Dienstleistungsunternehmen hatte im vergangenen Jahr 2023 zwischen einem Viertel und einem Drittel überhaupt keinen Kontakt. Die Angabe, man kenne das Unternehmen, ist also reine Markenbekanntheit.
Auch oder ausschließlich zum Versand nutzt die Mehrheit der Befragten die beiden Marken des gelben Konzerns. Bereits mit deutlichem Abstand hinter DHL und der Deutschen Post rangiert Hermes Europe. Nur noch knapp die Hälfte der bundesdeutschen Kundschaft verschickt Pakete und Päckchen über die Versandtochter der Otto Group. Die anderen Dienstleister werden nur von einer Minderheit der Menschen genutzt - hier liegt der Anteil derer, die solch ein Dienstleistungsunternehmen nutzen, zwischen elf (UPS) und zwanzig Prozent (DPD). Fedex, TNT und PIN haben im Markt der Paket-Versanddienstleistungsunternehmen nur eine marginale Marktbedeutung und können auch - anders als ihre Konkurrenz - ihren Marktanteil auch nicht steigern.
Im Vergleich zu unserer Befragung vom Frühjahr 2023 fällt auf, dass mit Ausnahme von TNT durchwegs sämtliche Paket-Dienstleister häufiger genannt worden sind, was die Frage nach der eigenen Versandnutzung in den vergangenen zwölf Monaten angeht.
Die größten Zuwächse verzeichnen dabei Amazon (plus 3,9 Prozent) und Marktführer DHL (plus 3,5 Prozent). Selbst wenn man bei bevölkerungsrepräsentativen Befragungen mit einer Fehlerquote von ein bis drei Prozent kalkulieren muss: Festzuhalten ist, dass Amazon sich inzwischen in der Liga der großen deutschen Paket-Dienstleister etabliert hat. Das ist wohl vor allem darauf zurückzuführen, dass mittlerweile hunderttausende Onlineshops und Kleinstversender Amazon als Marktplatz und als Fullservice-Dienstleister nutzen - und damit eben auch als Versanddienstleister.
