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Wer KI-Sichtbarkeit verkauft, muss die eigene erklären können
04.11.2026 Agenturen beraten Unternehmen unter anderem dabei, in KI-Antworten aufzutauchen. Die Untersuchung zur Dienstleistersuche zeigt, wie wenig eine bloße Nennungszahl aussagt. Das muss Konsequenzen für die Beratung haben.
Die eigene Agentur ist deshalb ein naheliegender Prüfstein für das angebotene Beratungsmodell. Welche Fragen werden getestet, welche Dienste berücksichtigt und welche Veränderungen über längere Zeit beobachtet? Wer daraus nur eine Gesamtpunktzahl macht, verdeckt Unterschiede, die für KundInnen entscheidend sein können.
Eine schwache eigene Präsenz beweist allerdings keine schlechte Beratung. Die Untersuchung zeigt nicht, welche Agenturen gezielt an ihrer KI-Sichtbarkeit arbeiten oder entsprechende Leistungen verkaufen. Kritisch wird es dort, wo Dienstleister Erfolge versprechen, deren Ursachen sie weder am eigenen Unternehmen noch an Kundenprojekten nachvollziehbar belegen können.
Eine zitierte Website ist keine Empfehlung, eine Empfehlung noch kein Auftrag. Gute Beratung muss diese Unterschiede erklären und offenlegen, welche Wirkung einer Maßnahme sich tatsächlich nachweisen lässt. Der Anspruch an Agenturen sollte deshalb sein, ihren Kunden und Kundinnen belastbarere Auskunft zu geben, als es eine KI-Antwort allein kann.
