Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Studie: Operative Herausforderungen für Agenturen Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Unsere exklusive Erhebung zeigt: Steigender Effizienzdruck, unsichere Datenlagen und der Einfluss von KI zwingen Agenturen dazu, operativen Strukturen und Geschäftsmodell grundlegend neu auszurichten.
Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Social Media

Soziale Medien: 63 Prozent wollen auf Werbung nicht verzichten

25.04.2022 Rund zwei von drei Social-Media-NutzerInnen finden Werbung für Gratis-Nutzung der Netzwerke in Ordnung. Gleichzeitig hat knapp die Hälfte der NutzerInnen Schwierigkeiten, Werbung von anderem Content zu unterscheiden.

 (Bild: Pixabay/ geralt)
Bild: Pixabay/ geralt
Am vergangenen Freitag sind die sogenannten Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Parlament, EU-Kommission und Rat der EU zum Digital Services Act (DSA) zu Ende gegangen. Der Digitalverband Bitkom   begrüßt, dass personalisierte Werbung in sozialen Netzwerken demnach weiterhin ermöglicht wird. "Der DSA stärkt den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher in der digitalen Welt - zugleich schafft er einen EU-weiten, harmonisierten Rechtsrahmen für Diensteanbieter und Plattformen", sagt Rebekka Weiß, Leiterin Vertrauen & Sicherheit beim Digitalverband Bitkom. "Wichtig ist, dass dieser Rechtsrahmen auch in der Praxis funktioniert, dazu klare Regeln setzt und gleichzeitig der Plattformökonomie weiterhin Entfaltungsspielraum für Innovationen lässt."

Werbung ist in sozialen Medien allgegenwärtig. Für viele Nutzerinnen und Nutzer von Facebook, Instagram, TikTok und Co. ist sie mittlerweile sogar ein unverzichtbarer Bestandteil geworden. So sagen 63 Prozent, sie wollen auf Werbung in sozialen Netzwerken nicht verzichten, weil sie so immer wieder Angebote und Themen entdecken, die sie sonst nicht gefunden hätten. Unter den Frauen ist dieser Wert mit 67 Prozent dabei höher als unter den männlichen Usern sozialer Netzwerke (59 Prozent). Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, die im Januar 2022 durchgeführt wurde. Demnach ist für 61 Prozent Werbung grundsätzlich in Ordnung, weil dadurch die Netzwerke kostenlos zur Verfügung stehen.

In Deutschland ist insbesondere der Handel in sozialen Medien aktiv: Zwei Drittel (68 Prozent) der Einzelhändler haben eigene Social-Media-Profile, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein Drittel (34 Prozent) bezahlt für Anzeigen etwa in Form von gesponserten Posts, wie eine repräsentative Bitkom-Befragung von mehr als 500 Handelsunternehmen in Deutschland im Herbst 2021 ergeben hat.

Gleichwohl bereitet Werbung in sozialen Medien manchen Nutzerinnen und Nutzern auch Schwierigkeiten: 46 Prozent fällt es manchmal schwer, zwischen Werbung und echten Beiträgen zu unterscheiden. Ein Drittel (34 Prozent) empfindet Werbung in sozialen Medien als lästig.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Januar 2022 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.005 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Frage lautete: "Inwiefern stimmen Sie den folgenden Aussagen zu Werbung in sozialen Netzwerken zu?".
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema:
Experten-Profile Genannte Personen: