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Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

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iBusiness Executive Briefing vom 2.5.2024

Praxischeck Künstliche Intelligenz: Wachsendes Potenzial

02.05.2024 Wie dominant ist Künstliche Intelligenz wirklich? Mein Blick in unseren Posteingang zeigt eine überschaubare Gegenwart und eine große Zukunft.

 (Bild: Midjourney/jg)
Bild: Midjourney/jg
Der gestrige Erste Mai war redaktionell ein ruhiger Tag: Lediglich 631 Pressemitteilungen fand ich heute morgen in unserem digitalen Posteingangskörbchen redaktion@ibusiness.de vor. Immerhin 13 davon beschäftigten sich mit Künstlicher Intelligenz. Diese Momentaufnahme bringt mit zu meiner

Ersten Erkenntnis: Künstliche Intelligenz ist ein wichtiges Thema. Aber selbst in der Digitalwelt nicht das einzige Thema.

Hin und wieder muss man das ja mal sagen.

Zieht man davon die "Was irgendwer meint"-Meldungen ab (eine ECO-Umfrage zum Ersten Mai, was Menschen zu Arbeitsbedingungen und KI sagen   , ein KI-Forum in Peking, eine KI-Notartagung in Salzburg, ein Vortrag von Springer-CEO Mathias Döpfner zu KI im Journalismus), bleiben heute neun handfeste Meldungen zum Thema übrig:
  1. Blackberry stellt ein KI-Auswertungssystem für Sicherheit   vor
  2. die TU forscht an einem KI-Projekt zur Bürgerbeteiligung bei Brücken  
  3. Ein ML-Forschungsprojekt zur Lawinenerkennung   des schweizerischen SLF
  4. Ein EU-Forschungsprojekt über das Innenleben industrieller KI  
  5. ChatGPT für Choreographien mit Flugrobotern   setzt die TU München ein
  6. Eine Veranstaltung zu KI-Forschungsprojekten für die Agrar- und Lebensmittelbranche   
  7. Ein EU-Forschungsprojekt über KI-Unterstützung bei der Risikobewertung neurodegenerativer Erkrankungen   nach Corona-Infektionen
  8. KI soll den Ursprung musealer Sammlungsobjekte   ermitteln, so ein Forschungsprojekt der Uni Oldenburg
  9. Die Agentur Morefire hat 58 Agentur-Mitarbeitende befragt, von denen die Mehrheit ChatGPT vor allem für SEO-Texte    nutzt

Zweite Erkenntnis: Künstliche Intelligenz ist nur an wenigen Stellen bereits wirklich produktiv.

Viel Forschung, ein (wirklich kaufbarer) Security-Assistent und die Erkenntnis, dass Agenturen die Sprach-KI ChatGPT vor allem für (SEO-)Texte verwenden. Schlaflose Nächte braucht man sich also nicht machen, dass wirklich alle auf der Welt so viel weiter sind mit Künstlicher Intelligenz. Zumindest in Europa ("EU-Forschungsprojekte"!) zeigt das die heutige Stichprobe.

Dritte Erkenntnis: Künstliche Intelligenz hat überall Potenziale

Zumindest liegen die Potenziale überall dort, wo es darum geht, Muster zu erkennen - egal ob Sicherheit, Medizin, Industrie, Kultur oder Konstruktion. Wir kratzen da noch an der Oberfläche - aber der Weg zu wirklich produktiven KI-Anwendungen ist nicht lang.

Wie heißt die Regel zur Einschätzung technischer Entwicklungen? Man überschätzt für gewöhnlich ihre kurzfristigen Effekte. Aber man unterschätzt ihre langfristigen Effekte.

Das gilt sicher auf jeden Fall auch für Künstliche Intelligenz.

Ihr Joachim Graf
Herausgeber

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PPS: Unsere Virtuelle Konferenz Daten & KI 2024 (14.5. ab 09.00 Uhr) ist übrigens ein guter Ort, sich über aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden zu halten. Wenn Sie mögen: Mein Vortrag heißt 'Die Zukunft der Kommunikation. Die Zukunft der Daten. Die Zukunft der KI.'

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