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E-Mails: Trend zur privaten Zweitadresse

25.09.2014 Rund 107 Millionen private Email-Adressen sind in Deutschland vergeben, trotzdem haben 7 Prozent der Internet-Nutzer keinen Mail-Account, hat der Bitkom festgestellt.

 (Bild: kropekk_pl Pixabay)
Bild: kropekk_pl Pixabay
Private Zweitadressen für E-Mails sind in Deutschland mittlerweile sehr verbreitet. 60 Prozent aller Internet-Nutzer haben zwei oder mehr Accounts. 2008 waren es erst 32 Prozent. Im Schnitt besitzen die Internet-Nutzer 2,1 Adressen. In absoluten Zahlen haben die Bundesbürger insgesamt rund 107 Millionen private EMail-Accounts. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Studie im Auftrag des IT-Verbands Bitkom  . "Eine EMail-Adresse zusätzlich zur offiziellen Adresse ist sinnvoll, insbesondere für die Anmeldung bei kostenlosen Diensten von Foren und Newslettern", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Sollten Phishing- oder Werbemails den Posteingang überschwemmen, können User diese Adresse einfach löschen und sich eine neue Zweitadresse besorgen. Ihre Haupt-Adresse, mit der sie für Bekannte, Geschäftspartner und andere wichtige Kontakte erreichbar sind, bleibt so von Spam oder Phishing-Attacken weitgehend verschont.

Laut Umfrage haben 7 Prozent der Personen mit Internet-Zugang gar keine private EMail-Adresse. 2008 waren es noch 13 Prozent. Sie nutzen das Web ausschließlich zum Surfen. 32 Prozent der Internet-Nutzer besitzen aktuell ein einziges privates elektronisches Postfach. 47 Prozent haben zwei oder drei Adressen, 8 Prozent vier oder fünf Adressen, 5 Prozent gar mehr als fünf Adressen. Die meisten Email-Accounts haben die Internet-Nutzer im Alter zwischen 30 und 49 Jahre eingerichtet. Zwischen Männern und Frauen gibt es keine signifikanten Unterschiede bei der Zahl der privaten Adressen.

Die Angaben basieren auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung durchgeführt hat. Dabei wurden im Juli 2014 1.008 Personen ab 14 Jahren befragt, darunter 789 Internet-Nutzer.
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