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Kräftiges Absatzplus: Smartphone-Umsatz knackt 10-Milliarden-Marke

17.02.2016 2015 wurden in Deutschland 26,2 Millionen Smartphones verkauft, das ist ein Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro. Das berichtet der Bitkom  .

 (Bild: Pixabay / CC0)
Bild: Pixabay / CC0
Die guten Verkäufe spiegeln sich auch bei den Nutzerzahlen wider: Rund drei Viertel der Deutschen ab 14 Jahren (74 Prozent) verwenden heute ein Smartphone. Das sind 51 Millionen Menschen. Vergangenes Jahr waren es noch rund zwei Drittel (65 Prozent) und 2012 gerade einmal etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent). Der Nutzeranteil hat sich damit innerhalb von vier Jahren mehr als verdoppelt.

Der Durchschnittspreis eines Smartphones lag 2015 bei 395 Euro, im Jahr zuvor waren es erst 348 Euro. Der Smartphone-Boom geht den Bitkom-Prognosen zufolge auch 2016 weiter. So werden im laufenden Jahr voraussichtlich 28,2 Millionen Geräte verkauft, das ist ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zu 2015. Der Umsatz soll bei rund 10,4 Milliarden Euro liegen. Der Durchschnittspreis für ein Smartphone würde damit wieder etwas sinken, auf 370 Euro.

Im Schnitt verwenden die Smartphone-Nutzer ihr Gerät jeden Tag 82 Minuten. Neben der Standardfunktion Telefonieren (99 Prozent) nutzen 89 Prozent die Foto- oder Videokamera, 80 Prozent Suchmaschinen und 72 Prozent den Kalender-bzw. Terminplaner. 69 Prozent hören Musik über das Smartphone und weitere 67 Prozent greifen mit ihrem Mobiltelefon auf soziale Netzwerke zu. Rund die Hälfte liest oder schreibt zudem SMS (55 Prozent) sowie andere internetbasierte Kurznachrichten (50 Prozent) und E-Mails (55 Prozent).

Smartphone-Boom treibt Datenmengen in die Höhe

Mit der steigenden Bedeutung des Smartphones steigt auch das mobile Datenvolumen in den Netzen: 2011 waren es noch 100 Millionen Gigabyte, 2015 waren es nach jetzigem Stand schon fünf Mal mehr, und zwar 531 Millionen Gigabyte. Für 2016 erwartet der Bitkom ein Datenvolumen von 674 Millionen Gigabyte. Das ist ein Plus von 27 Prozent gegenüber vergangenem Jahr.
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