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Warum B2B-Influencer bei den meisten Entscheidern punkten
17.10.2025 Fast zwei Drittel der EntscheiderInnen in Deutschland holen sich vor Investitionsentscheidungen Rat bei Business Influencern. Am interessantesten finden sie ExpertInnen aus anderen Unternehmen. Je jünger die EntscheiderInnen, desto häufiger wollen sie vielfältige Inhaltsformate sehen.
Demnach sind 54 Prozent der befragten (Mit-)EntscheiderInnen bei Unternehmensinvestitionen mit den Mechaniken des Influencer Marketing vertraut. Kanal der Wahl, um zielgerichtet Inhalte von B2B-Influencern zu konsumieren, ist für zwei Drittel der Befragten LinkedIn. Auch andere UGC-Plattformen wie Influee werden genutzt.
80 Prozent der Befragten können sich vorstellen, Inhalte und Informationen von B2B-Influencern beruflich zu nutzen - in erster Linie, um neue Marken, Produkte oder Anbieter zu entdecken (40 Prozent), sich über aktuelle Trends und Entwicklungen in der eigenen Branche zu informieren (37 Prozent) und um mehr über Möglichkeiten & Einsatzgebiete von Produkten und Dienstleistungen zu erfahren (30 Prozent). 74 Prozent der Entscheidenden gehen außerdem davon aus, dass ihre Nutzung von B2B-Influencern in den nächsten drei Jahren stabil bleibt bzw. steigt.
Corporate Influencer sind besonders vor Investitionsentscheidungen gefragt
Insbesondere bei bevorstehenden Investitionsentscheidungen leisten Business Influencer während der Informations- und Recherchephase wertvolle Dienste: Hier greifen 62 Prozent der Befragten auf Influencer-Content zurück. Knapp ein Viertel der Entscheidenden hat sogar bereits aufgrund der Empfehlung eines Business Influencers ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung für das eigene Unternehmen gekauft.Danach befragt, welche Art der Business Influencer am glaubwürdigsten ist, nennen 36 Prozent der Befragten die ExpertInnen/Mitarbeitende anderer Unternehmen.
KollegInnen aus dem eigenen Unternehmen sind für 31 Prozent glaubwürdig und Analysten sowie Entscheidungstragende für jeweils 28 Prozent. Treten Business Influencer allerdings ganz explizit als MarkenbotschafterIn auf, sinkt die Glaubwürdigkeit schlagartig auf 13 Prozent. D.h., die Entscheidenden nehmen die Influencer dann nicht mehr als objektive Ratgebende wahr. Entsprechend sollte bei Business Influencern stets die fachliche Expertise im Vordergrund stehen und werbliche Botschaften genau dosiert werden.
Erfahrungsberichte und Produktberichte kommen am besten an
Entscheidende Kriterien für Glaubwürdigkeit sind dabei für 57 Prozent die Berufserfahrung des Influencers sowie für 54 Prozent sein Fachwissen. Interessant: Rund 30 Prozent der jungen Entscheidenden bis 39 Jahre sind der Meinung, dass vielfältiger Content mit Artikeln, Videos und Infografiken sehr zur Glaubwürdigkeit von Influencern beiträgt. Damit liegen sie 40 Prozent über dem Durchschnitt.Weiter wollte die Studie wissen, welche Art der Informationsvermittlung am beliebtesten ist. Bei 53 Prozent der Entscheidenden führen Erfahrungsberichte (53 Prozent) das Feld an, gefolgt von Produktbewertungen (43 Prozent) und kurzen Videos (33 Prozent). Am unteren Ende der Beliebtheitsskala liegen Podcasts (20 Prozent) und Whitepaper (11 Prozent). Ein Grund hierfür könnte sein, dass deren Nutzung im Vergleich zu den anderen Formaten deutlich mehr Zeit beansprucht.
