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Kooperation mit IBM: Twitter verkauft User-Daten

30.10.2014 Der IBM-Supercomputer Watson soll täglich 500 Millionen Tweets automatisch durchforsten und analysieren. Die so erzeugten Stimmungsbilder sollen an Firmenkunden verkauft werden.

IBMs Supercomputer Watson soll von Twitter-Usern lernen, was Menschen denken. (Bild: IBM Werbevideo / Screenshot: iBusiness)
Bild: IBM Werbevideo / Screenshot: iBusiness
IBMs Supercomputer Watson soll von Twitter-Usern lernen, was Menschen denken.
Der weiterhin verlustreiche Kurznachrichtendienst Twitter   will die Postings seiner Nutzer verkaufen, um Firmenkunden einen Überblick über Debatten, Meinungen und Stimmungen in dem sozialen Netzwerk zu liefern. Wie der US-Blog Mashable   berichtet, haben Twitter und IBM   dazu eine Partnerschaft angekündigt. Twitter räumt dem Technologiekonzern dazu einen Zugriff auf die "Firehose" ein, die den kompletten Echtzeit-Stream der rund 500 Millionen täglichen Tweets enthält. IBM will diese Daten mit seinem Supercomputer Watson analysieren und aufbereiten.

Die Ergebnisse sollen dann in IBMs cloud-basierten Analysediensten und Business Decision Tools als Stimmungsbild abrufbar sein. Auch die eigenen Berater sollen auf die wertvollen Daten zugreifen können.

Der Supercomputer Watson ist weltweit bekannt geworden, als er in der Gameshow "Jeopardy  " gegen menschlichen Mitspieler antrat und das Spiel am Ende für sich entscheiden konnte. Es handelt sich um ein selbstlernendes System, das große Datenmengen verarbeiten und darin Verbindungen und Zusammenhänge finden kann.
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