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Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
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E-Book-Musterrechnung: Self-Publishing rentiert sich nur mit Print

23.11.2012 Self-Publishing-Geschäftsmodelle, die nur auf E-Books beruhen, sind wirtschaftlich nicht tragfähig. Daher wird es unter den EBook-Distributoren zu einer Marktkonzentration kommen. Das prognostiziert Self-Publishing-Anbieter Tredition   in einer Studie. Tredition untersucht die Angebote von Bookrix  , Neobooks  , Epubli   und sich selbst. Und hat auch eine Modellrechnung aufgestellt.

Zusammen bieten die untersuchten Dienstleister aktuell 1.478 E-Books an.
  • Der durchschnittliche Nettoverkaufspreis beträgt 4,22 Euro.
  • Bei einem Handelsrabatt von 35 Prozent und Auslieferungskosten von zehn Prozent bleibt eine Verlagsmarge von 2,32 Euro.
  • Durchschnittlich zahlen die Anbieter davon 1,80 Euro an Autoren.
  • Es bleibt ein Ertrag von 0,52 Euro pro E-Book.
  • Für die Deckung der Personalkosten eines Mitarbeiters i.H.v. 36.000 Euro sind bei diesem Geschäftsmodell rund 70.000 verkaufte E-Books pro Jahr notwendig.
  • Pro Titel werden etwa 15 Exemplare in 2013 verkauft werden, so Branchen-Experten.
  • Die Anbieter realisieren bei 0,52 Euro pro E-Book einen Ertrag von 7,80 Euro pro Jahr.
  • 4.615 Titel im Programm sind also notwendig, um einen Mitarbeiter zu tragen. Diese Titelzahl ist dreimal größer als die untersuchten Anbieter zusammen anbieten.
Self-Publishing sei wirtschaftlich nur sinnvoll, wenn die Inhalte auch als Print-Werke veröffentlicht werden.
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