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Bundestagswahl: Social Media ist für Politiker unverzichtbar

07.09.2017 Fast alle Bundestagsabgeordneten sind auf Facebook, zwei Drittel auf Twitter und ein Drittel auf Instagram. Je nach Fraktion und Bundesland werden soziale Netzwerke sehr unterschiedlich genutzt. Geringe Präsenz auf Plattformen für junge Zielgruppen.

 (Bild: Christian Michel Flickr)
Bild: Christian Michel Flickr
Private Einblicke auf Facebook  , politische Diskussionen auf Twitter   und Schnappschüsse vom Wahlkampf-Stand auf Instagram  : Für Politiker ist Social Media ein wichtiges Instrument für öffentliche und politische Präsenz. 608 der derzeit 630 Bundestagsabgeordneten sind in mindestens einem sozialen Netzwerk aktiv (97 Prozent). Am populärsten ist Facebook (580 von 630; 92 Prozent), gefolgt von Twitter (387 von 630; 61 Prozent) und Instagram (196 von 630; 31 Prozent).

Bei dem unter Jungwählern besonders beliebten Snapchat   sind lediglich 11 von 630 Bundestagsabgeordneten vertreten (zwei Prozent). Das berichtet der Digitalverband Bitkom   auf Basis einer Sonderauswertung des Bloggers und Politikberaters Martin Fuchs (Hamburger Wahlbeobachter  ).

Über alle Social-Media-Kanäle hinweg am aktivsten sind Vertreter der Fraktion von Bündnis '90/Die Grünen   (63 von 63; 100 Prozent), gefolgt von SPD   (191 von 193; 99 Prozent), Die Linke   (62 von 64; 97 Prozent) und CDU/CSU   (291 von 309; 94 Prozent).

Preview von Social Media Nutzung der Parteien zur Bundestagswahl 2017

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Während Facebook für die Abgeordneten aller Fraktionen eine wichtige Plattform ist, gibt es bei der Nutzung von Twitter und Instagram deutliche Unterschiede. Auf Twitter mit Abstand am aktivsten sind die Grünen-Abgeordneten (58 von 63; 92 Prozent), dahinter folgen nahezu gleichauf Linke (46 von 64; 72 Prozent) und SPD (133 von 193; 69 Prozent). Von der Unionsfraktion nutzt nur jeder zweite Abgeordnete (149 von 309; 48 Prozent) Twitter.

Bei Instagram liegen ebenfalls die Grünen vorne (26 von 63; 41 Prozent), gefolgt von CDU/CSU (84 von 309; 27 Prozent), Linke (14 von 64; 22 Prozent) und SPD (72 von 193; 10 Prozent). Große Zurückhaltung gibt es quer durch alle Fraktionen gegenüber Snapchat (Grüne: 2 von 63; 3 Prozent; CDU/CSU: 6 von 309; 2 Prozent, Linke: 1 von 64; 2 Prozent; SPD: 2 von 193; 1 Prozent).
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