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Absatz internetfähiger TV-Geräte wächst
08.04.2010 Der Absatz internetfähiger Fernseher steigt in Deutschland derzeit stark an. Im vergangenen Jahr wurden nach einer Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK 550.000 TV-Geräte mit integriertem Web-Zugang verkauft. 2010 werden es nach Bitkom-Berechnungen rund zwei Millionen Stück sein.
Künftig soll es einen einheitlichen Standard geben, mit dem alle Webseiten fernsehtauglich gemacht und über eine normale Fernbedienung bedient werden können. Diesen Standard nennt man Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV).
Hybrid-TV-Geräte besitzen zusätzlich zur klassischen Antennenbuchse einen Internet-Anschluss und damit einen Zugang zum Heimnetzwerk. Alle anderen Flachbildschirme können für den Internet-Empfang nachgerüstet werden, meist über hybride Set-Top-Boxen. Die ersten Hybrid-Geräte kamen im April 2009 auf den Markt und hatten zum Start laut GfK einen Marktanteil von 3 Prozent bei den verkauften Flachbildfernsehern. Im Dezember 2009 verfügte bereits jeder siebte verkaufte LCD- oder Plasmabildschirm über einen Webzugang. Ende dieses Jahres werden es nach Bitkom-Schätzungen rund 40 Prozent sein.
