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"Auf Dörfern funktioniert virales Marketing besser"

19.10.2007 Das Web-2.0-Portal Bloomstreet will im November "das Web auf die Straße bringen". Allerdings nicht in deutschen Großstädten, sondern in der bundesrepublikanischen Provinz. Denn abseits der Gr0städte funktioniert Web-2.0-Marketing besser, verrät Gründer Dr. Pascal Zuta im iBusiness-Gespräch.

 (Bild: Bloomstreet)
Bild: Bloomstreet
Im November will das Startup Bloomstreet seinen Offline-Event Friendshop   auf eine bundesweite Roadshow schicken. In Bochum, Leipzig, Kaiserslautern, Dresden und Potsdam sollen Bands, die sich auf Bloomstreet registriert haben, öffentlich auf der Straße spielen können. Nicht allerdings in Hamburg, Köln und München. Der Grund, so Geschäftsführer und Gründer Dr. Pascal Zuta : Mit der PR-Aktion sollen vor allem aktive Nutzer gewonnen werden. Und "Auf Dörfern funktioniert unseres virales Marketing besser".

Weil in der Großstadt das musikalische Angebot deutlich größer ist, verpuffe der PR-Effekt eher. In der deutschen Provinz errege man sehr viel mehr Aufmerksamkeit.

Das mit Geld von Bertelsmann Digital Media Investments   finanzierte Startup will werbefinanziert Content-Nutzer und -Produzenten miteinander vernetzen. Schwerpunkt des Myspace-Konkurrenten ist das Thema Musik, daneben wird auf Video, Bilder und zunehmend auch Comics Bezug genommen.

Zur Zeit hat Bloomstreet "eine hohe fünfstellige Zahl von Nutzern", wie Dr. Pascal Zuta verrät. Mit dem Relaunch, der letzte Woche online ging hofft der Gründer bis zum Jahresende in die Region von 100.000 registrierten Nutzern vorzudringen. Um gegen seine Hauptkonkurrenten Myspace   und StudiVZ   punkten zu können, plant Zuta zudem ein Kommunikations-API.
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