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Turnschuhe aus dem Drucker: Adidas will Herstellung an den POS verlagern

10.12.2015 Adidas will mit Speedfactorys in Zukunft Sportartikel schneller und flexibler herstellen. Ziel sei es, die Produktion komplett an den POS zu verlagern und zu individualisieren.

 (Bild: adidas)
Bild: adidas
Der Sportartikelhersteller Adidas   erprobt derzeit eine Revolution in der Industriefertigung. Im fränkischen Ansbach entsteht eine "Speedfactory", in der beispielsweise Turnschuhe schnell und standortunabhänging produziert werden können. Ziel sei es, in Zukunft im Geschäft individuelle Schuhdesigns zu ermöglichen und sofort zu produzieren. Auf diese Weise soll ein "globales Netzwerk automatisierter Fertigung" entstehen, hieß es aus dem Unternehmen. Die innovative Technologie soll darüber hinaus auch positive Auswirkungen auf die Umwelt haben, da transportbedingte Emissionen verringert und der Einsatz von Klebstoffen drastisch reduziert würden.

Speedfactory ist nicht das erste Industrie 4.0-Projekt, das die Herzogenauracher verfolgen. Unter dem Projektnamen 'Futurecraft 3D' arbeite das Unternehmen auch daran, Sohlen individuell für den Träger zu erzeugen. Dazu kooperiert der Hersteller mit dem auf 3D-Druck spezialisierten Unternehmen Materialise   (siehe iBusiness: Adidas forscht an Turnschuh aus 3D-Drucker).
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