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Mangelnde Datenkonsistenz bremst selbst bei IT-Unternehmen die Digitalisierung
10.02.2025 60 Prozent der B2B-Unternehmen im Tech-Segment sehen die Konsistenz von Produktdaten über Kanäle hinweg als größte Hürde der digitalen Transformation.
Eine weitere Hürde ist offenbar die Komplexität der eigenen Produkte und deren Übersetzung in eine schlüssige Online-Präsentation. Jedes zweite Unternehmen ringt damit, technische Details und Produktvorteile in eine für den Kunden verständliche und attraktive Geschichte zu verpacken. Und schließlich sehen 38 Prozent in der Verbesserung der Online-Auffindbarkeit ihrer Produkte eine zentrale Aufgabe. Die Einhaltung sich ständig ändernder Vorschriften, wie beispielsweise der Digitale Produktpass (DPP) oder Informationen zur Produktherkunft, stellt immerhin für knapp ein Drittel der Unternehmen eine große Herausforderung dar.
Im B2B-Sektor nimmt die Bedeutung digitaler Vertriebskanäle zu. Im letzten Geschäftsjahr generierten die befragten deutschen IT- und TK-Unternehmen durchschnittlich 43,6 Prozent ihres Gesamtumsatzes über digitale Kanäle. Dabei erzielten 26 Prozent zwischen 40 und 49 Prozent ihres Umsatzes über elektronische Vertriebskanäle, weitere 24 Prozent der Befragten zwischen 20 und 29 Prozent. Mit dem zunehmenden Fokus auf digitalen Vertrieb steigen auch die Anforderungen der B2B-Kunden an diese Kanäle und die Präsentation der Produkte. Alle befragten Unternehmen setzen dazu PIM-Lösungen ein.
Technologische Innovationen und Zukunftsaussichten
Um den B2B-Kunden auf den digitalen Kanälen eine ganzheitliche Einkaufserfahrung bieten zu können, nutzen 65 Prozent visuelle Konfigurations-Tools, jeweils 62 Prozent haben KI-Chatbots und sprachgesteuerte Suche implementiert. Generative KI kommt bei 59 Prozent der Unternehmen zum Einsatz - einerseits zur Übersetzung von Produktinformationen, andererseits aber auch, um diese Informationen für die Kunden einfacher zu gestalten.Der Aufwand, den die befragten Unternehmen hier betreiben, ist beträchtlich, und entsprechend hoch sind die Erwartungen an das Ergebnis. So wollen die Unternehmen:
- Kundenloyalität und Wiederholungskäufe steigern (56 Prozent)
- Den wahrgenommenen Produktwert erhöhen und höhere Preise durchsetzen (56 Prozent)
- Kundenanfragen und Supportaufwand reduzieren (44 Prozent)
- Produktrücksendungen verringern (38 Prozent)
- Upselling und Cross-Selling beschleunigen (35 Prozent)
Bei der Umfrage wurden rund 650 Entscheidungsträger aus verschiedenen Branchen in Europa und den USA befragt.
