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Weihnachtsshopping: Online- und Mobile-Shopping auf dem Vormarsch
20.12.2011 Die Deutschen lassen sich ihr Weihnachtsshopping durch die angespannte Wirtschaftslage nicht verderben: Die Ausgaben deutscher Haushalte im diesjährigen Weihnachtsgeschäft werden voraussichtlich leicht steigen. Dabei sind Online- und Mobile-Shopping auf dem Vormarsch.
Die größten Weihnachtsausgaben für Geschenke
Mit einer Summe von 351 Euro und einem Anteil von 55 Prozent stellen Geschenke den Löwenanteil des Warenkorbes, gefolgt von den Festtagsspeisen und -getränken mit einem Durchschnittsbetrag von 202 Euro (32 Prozent). Es folgen Ausgaben für Reisen (44 Euro bzw. 7 Prozent) und Weihnachtsdekoration (33 Euro bzw. 5,2 Prozent). Mode - Kleidung und Schuhe - wird nach dieser CRR-Prognose weiterhin das beliebteste Geschenk sein und nimmt mit 29,6 Prozent fast ein Drittel des Weihnachtsgeschenkbudgets der einzelnen Haushalte ein. Gadgets und Unterhaltungselektronik folgen auf Platz zwei mit einem Anteil von etwas weniger als einem Viertel (24,6 Prozent) der Ausgaben für Geschenke. Es folgen Spielwaren (18,4 Prozent) und Kosmetika (8,4 Prozent).
Die im Weihnachtsgeschäft in Deutschland im Einzelhandel erzielten Umsätze werden 2011 um 2,7 Prozent (bzw. um 1,74 Milliarden Euro) auf 66,21 Milliarden Euro wachsen. Wie auch die traditionellen Weihnachtsbräuche sind auch die Weihnachtsbudgets von Land zu Land unterschiedlich. Der Studie zufolge werden Haushalte in Deutschland mit 630 Euro den drittgrößten Weihnachtseinkaufskorb haben, hinter den Konsumenten aus Großbritannien (784 Euro) und Schweden (648 Euro). Am anderen Ende der Skala liegen die Haushalte in den Niederlanden (448 Euro), Frankreich (521 Euro) und Italien (566 Euro).
Online-Weihnachtsshopping steigt
Der Anteil online getätigter Weihnachtseinkäufe wird europaweit in diesem Jahr laut Kelkoo-Prognose um 17,3 Prozent (5,84 Milliarden Euro) auf einen Anteil von 39,53 Milliarden Euro klettern. Dies belegt erneut die steigende Bedeutung des Onlinesektors für das Wachstum des Einzelhandels. Voraussichtlich werden Haushalte in Deutschland 102 Euro (16,2 Prozent) ihres Weihnachtsbudgets online ausgeben. Davon werden 23,1 Prozent für Geschenke verwendet, 16,8 Prozent für Reisen an den Festtagen, 9,6 Prozent für Weihnachtsdekorationen und 5,1 Prozent für Essen und Trinken. Im Vergleich steigen die offline erzielten Umsätze in Deutschland nur gering um 1,1 Prozent: Von 56,09 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 56,69 Milliarden Euro 2011.
Mobile-Shopping wird beim Weihnachseinkauf wichtiger
Mobiles Einkaufen wird erstmals eine wichtige Rolle spielen und das Weihnachtsgeschäft entscheidend ankurbeln. Der Anteil von via mobilen Geräten getätigter Einkäufe am gesamten online erzielten Umsatz vor Weihnachten wird in diesem Jahr europaweit bei 10,7 Prozent (4,22 Milliarden Euro) liegen. Einkäufer in Deutschland werden voraussichtlich 10,4 Prozent der online erzielten Umsätze, das entspricht rund 990 Millionen Euro, über Smartphones und Tablets ausgeben.
Während in Spanien und Italien der Gesamtanteil der online erzielten Weihnachtsumsätze mit 13,3 Prozent beziehungsweise 9,5 Prozent europaweit am niedrigsten ist, ist der Anteil der über mobile Geräte erzielten Umsätze am Onlineumsatz wiederum mit 14,4 Prozent beziehungsweise 16,4 Prozent am höchsten. Damit liegen die Anteile in diesen Länder um bis zu 53 Prozent über dem europäischen Durchschnitt von 10,7 Prozent.
