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T-Com-Vorstand Kolb: "Unternehmen entwickeln dank Web 2.0 bessere Produkte"

von sr

22.12.2006 Wie Unternehmen das zunehmende Interesse der Internetnutzer an Blogs und Communities für ihre Marken- und Produktentwicklung nutzen können, erklärt jetzt T-COM-Vorstand Bernd Kolb in einem aktuellen Interview.

 (Bild: T-Com)
Bild: T-Com
Nach Einschätzung von Bernd Kolb, Gründer des Berliner Internet-Dienstleisters I-D Media    und derzeit Vorstand bei T-Com, können Unternehmen leicht von der direkten Kommunikation im Web 2.0 profitieren: "Im besten Fall führt eine Kommunikation über Blog oder Community dazu, dass Unternehmen ihren Service oder ihre Produkte verbessern", argumentiert er in einem aktuellen Interview  . Schließlich werden seiner Auffassung nach über interaktive Kommunikationsplattformen Kunden aktiver in Produktentwicklung oder Support eingebunden. Kolb: "Das Unternehmen profitiert vom Web 2.0, weil sich seine Produkte besser verkaufen. Und die Kunden profitieren, weil sie bessere Produkte und Dienstleistungen erhalten."
Der immense Erfolg der großen Web-2.0-Portale basiert Kolb zufolge auf der zunehmend Verbreitung von Breitband-Internet. "Solche Plattformen wären früher alleine schon wegen der langsamen Verbindungsgeschwindigkeit undenkbar gewesen", argumentiert er, "Die flächendeckende Verfügbarkeit von DSL hat das Mediennutzungsverhalten einer ganzen Generation verändert."
Nutzergenerierte Inhalte werden laut Kolb zunehmend ihren Einzug in die klassischen Medien halten. "In den USA setzen TV-Sender bereits auf Inhalte, die von den Zuschauern selbst geliefert werden", erzählt Kolb. "Die USA haben uns damit einiges voraus." Dass User-Generated Content allgemein klassische Inhalte ablösen wird, glaubt Kolb allerdings nicht: "Nutzergenerierte Inhalte ergänzen den klassischen Content." Seine Begründung: Auch künftig wird es eine weitaus größere Zahl von Menschen geben, die nicht selbst Inhalte produzieren sondern sich lediglich informieren oder unterhalten lassen will.
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